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Nach Yosefs Tod (†14): Rektorat schreibt Eltern der Mitschüler

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Dormagen | Die Eltern und Schüler sind in diesen furchtbaren Momenten nicht alleine!

Wie der WDR zuerst berichtete, findet ab dem heutigen Dienstag in der Realschule des getöteten Yosef (†14) wieder regulärer Unterricht statt, „Schulpsychologen und Notfallseelsorger stehen der Schulgemeinde zur Seite.“

Dormagen noch immer unter Schock – Schule reagiert

Das bestätigt auch das Schreiben des Rektorats an die Eltern der betroffenen Mitschüler, das koeln0221 vorliegt. Eine emphatische Botschaft in maximal unangenehmer Situation.

Der Andrang bei der Trauerfeier war so groß, dass Einlassbänder verteilt wurden.

Darin heißt es: „Sehr geehrte Eltern, leider müssen wir Ihnen in der aktuellen Situation mitteilen: Tatverdächtig ist ein Mitschüler. Weitere Auskünfte dürfen wir nicht geben, da das Ermittlungsverfahren andauert.

Am Dienstag und auch weiterhin werden Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Personal der Schule und Eltern durch den Schulpsychologischen Dienst und die Notfallseelsorge unterstützt. Die ist ebenfalls beteiligt und unterstützt ebenso die Schulverwaltung und das Jugendamt der Stadt Dormagen.

Weiter heißt es mit ratenden Worten: „Wir erwarten ein starkes Interessen seitens der Presse, die außerhalb des Schulgeländes auch Kinder und Jugendliche ansprechen wird. Bitte überlegen Sie gemeinsam mit und zum Schutz Ihres Kindes, wie es an einem solchen Fall reagieren kann.

Wir empfehlen einen kurzen Satz wie zum Beispiel „Ich möchte nicht mit Ihnen reden“. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten. Mit freundlichen Grüßen (…)“

Die Leiche des erstochenen Hobbyfußballers Yosef war Ende Januar an einem Waldsee von Spaziergängern entdeckt worden.

Letzte Woche wurde von Seiten der Behörden dann offiziell bekannt gegeben, dass ein 12-jähriges Kind der Tat verdächtigt wird. Es soll sich um eine geplante Aktion dabei gehandelt haben. Fälschlicherweise wurden Unbeteiligte über Social Media als Täter verleumdet. Bei Koeln0221 hatte der betroffene Vater eines Verleumdeten, Dennis Hornig, dies öffentlich gemacht.

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