
Köln | Der KI-Hype um das legendäre Chicago am Rhein geht ungebremst weiter!
koeln0221 hatte von einem Kölner Nostalgiker berichtet, der aus Fotos der Vergangenheit mittels KI begann, die Protagonisten der Rotlichtszene der 60-er bis 80-er Jahre zu reaktivieren. Nun hat sich der „Chef-Archivar“ der Sache selbst angenommen.
Mit Ki erweckt Roland Bebak Kölner Größen zum Leben
Roland Bebak, Herausgeber der beliebten Milieu-Erfolgsbücher „Wenn es Nacht wird in Köln„, Vater diverser Fotoschätze aus der alten Zeit und auch aus eigener Vita leibhaftiger Szene-Kenner, hat sich mir einem Profi in die KI-Module gefuchst und selbst einen Clip gemacht, der aktuell viral geht.

Darin liegt der Schwerpunkt klar auf den bereits verstorbenen früheren Luden- Schläger- und Zockergrößen. So spaziert unter der unterlegten Thunder-Hymne von ACDC der früh dahingeschiedene legendäre Maggler-König Beckers Dieter (†44) vor seinem „Klein Köln“ entlang.

Ex-Nachtclubchef und Geldverleiher Hans Geuer alias „Die Glucke“ flaniert als Gentleman am Eigelstein entlang wie der sogenannte Weltmeister der Straße, „Karate Jacky“ Jakob Franzen (verstorben Ostern 2021) durch die Südstadt.
Auch Türsteher-Ikone der „Indianer“ Essers Häns (verstorben 2016) hat sein Stirnband wieder auf, die Goldkette am Hals sitzt und Szene-Alphatier Schäfers Nas (verstorben 1991) stapft mit seinen Riesenschochen durch den Schnee im Pelzmantel, um auf alle Eventualitäten vorbereitet im Veedel bei seinen Schäfchen nach dem rechten zu sehen.

Für Liebhaber der vermeintlich „guten, alten Zeit“, als noch das Faustrecht die heutigen Messer ersetzte und es eine „Ganovenehre“ auf der Straße gab, ein gefundenes Fressen. Ablehner der Ludengilde werden sich wie gewohnt für die aus ihrer Sicht verklärte Darstellung von Berufsverbrechern empören.
Fortsetzungen der KI-Show nicht ausgeschlossen. . .