Heute: März 16, 2026
Dezember 22, 2023
1 min read

Zoff mit FC: Warum zieht Ljubljana Dokumente zurück?

Screenshot Homepage NK Olimpia.

Ljubljana/Köln | In Köln diskutieren manche Fans längst die Möglichkeit einer außerordentlichen Mitgliederversammlung.

Das Chaos beim FC schwappt indes ungebremst gen Süden nach Slowenien.

Das heimische Sportportal „Ekipa“ titelt am Freitag Nachmittag: „Olimpija schlägt zurück! Die Verantwortlichen von Ljubljana enthüllen alle „schmutzigen Details“ ihres Rechtsstreits mit dem deutschen Riesen …“

Hintergrund: Zeitgleich zur Pressekonferenz des 1.FC Köln am Geißbockheim mit Dr. Werner Wolf, Philipp Türoff und Sportdirektor Christian Keller veröffentlichte Olympia Ljubljana einen ausführlichen Kommentar zum Rechtsstreit mit dem FC wegen Talent Potocnik und dem CAS-Urteil gegen Köln.

Kugelschreiber-Gekritzel soll geheime Absprachen offenbaren

Dieser hat(te) bekanntlich die bestätigte Transfersperre für den FC zur Folge.

Brisant: Diese Veröffentlichung war „garniert“ mit zwei beigefügten Dokumenten, eines davon auf handschriftlicher Basis.

Die Vertreter bei der PK am Freitag. Foto: Bopp

Zu sehen: Blaues Kugelschreiber-Gekritzel auf DFL-Blockpapier (!). Angeblicher Inhalt: Delikate Absprachen zwischen Vertretern des FC und Ljubllana bei einem Treffen am Münchner Flughafen, inklusive Summen und Prozenten sowie obskurer Details über Einsatzzeiten („Nachspielzeit wird nicht gewertet“).

Ein Prozedere, eigentlich kaum vorstellbar für einen seriösen Profi-Klub!

Ziel der ursprünglichen Fassung des vermeintlich enthüllenden Berichts auf der Homepage der giftspritzenden „Drachen“: „Dies hier ist keine Behauptung, denn der Schriftverkehr wird den Medien zur Verfügung gestellt.“

Am späten Nachmittag allerdings und Stunden später, nachdem die Dokumente längst medial und in verdutzten Fankreisen die Runde gemacht hatten, wurde dieser Satz und wurden die besagten Dokumente von der Homepage von Nk Olympia wieder entfernt.

Warum?

Nachfrage bei Igor Barisic (43): „Das behalten wir uns jetzt alles. Auch die weiteren Schritte gegen den 1.FC Köln.“

Doch warum erst überhaupt zeigen, dann entfernen? Dies sei „eine interne Entscheidung“, so der CEO von Olimpiya.

Scheint also, als wenn das Theater noch nicht im letzten Akt angekommen ist.

Und „Gewinner“ dürfte es ohnehin keine geben…

Teile gerne diesen Beitrag

Previous Story

Ausblick auf 2024: Viele Highlights in der Lanxess-Arena

Next Story

Noch immer leer: Das Kölner „Geisterhaus“

Latest from Blog

Haie siegen in Straubing und egalisieren DEL-Rekord

Straubing / Köln | Die Kölner Haie können mit viel Selbstvertrauen in die Playoff der Deutschen Eishockey Liga starten. Der Spitzenreiter feierte zum Ende der Hauptrunde einen 6:3-(0:1, 3:1, 3:1)-Erfolg bei den Straubing

Im Stapelhaus: Ein Abend für Hans Süper!

Köln | Es ist angerichtet! Heute ist der 15. März 2026. Ein wichtiges Datum für alle Jecken, die den „Kölschen Jung“ und seine Kunst so sehr liebten. Denn am eben heutigen Sonntag
Go toTop

Don't Miss

Emotionaler Süper-Abend: „Keiner kann Hans je kopieren!“

Köln | Was für eine würdige Atmosphäre! Was ein schöner

„Mein letzter Kampf“ – Kölner Weltmeister haut in den Sack!

Köln | „Irgendwann hat alles mal ein Ende.“ Sagt Box-Manager
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner