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März 27, 2026
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Schnarr trifft doppelt! Haie ringen Wild Wings nieder

Nate Schnarr war mit zwei Toren der Matchwinner für die Kölner Haie im zweiten Viertelfinale gegen Schwenningen. Foto: Denis Wroblewski

Köln | Was für ein Kampf, was für eine Dramatik: Nach intensiven und spannenden 60 Minuten durften die Spieler und Anhänger der Kölner Haie durchatmen. Der Hauptrundenerste rang die Schwenninger Wild Wings mit 4:2 nieder.

  • Die Kölner Haie gewinnen gegen die Schwenningen Wild Wings
  • In der Viertelfinalserie steht es nach zwei Spielen 2:0 für die Kölner Haie
  • Die Lanxess-Arena war zum zehnten Mal in Folge ausverkauft

Damit feierte der KEC den zweiten Erfolg im zweiten Viertelfinale der Serie und hat nun das Fundament für den Schritt ins Halbfinale gelegt. Den dritten Schritt können die Kölner am Sonntag (15 Uhr) in Schwenningen machen.

„Es war wieder ein sehr enges Spiel wie schon am Mittwoch. Wir haben uns während der Partie Stück für Stück gesteigert. Es bleibt aber dabei, dass der Grad zwischen Souveränität und Passivität sehr schmal ist“, analysierte Cheftrainer Kari Jalonen.

Sein Gegenüber, Steve Walker, meinte: „Köln hat ein großartiges Team und wir waren wieder ebenbürtig. Aber unser Puck-Management in der offensiven Zone war schrecklich. Trotzdem werden wir bereit für Spiel drei sein.“

Kölner Fans zeigen tolle Choreographie

Die Stimmung vor dem ersten Bully hätte nicht besser sein können. Mit 18.600 Fans war die Lanxess-Arena ausverkauft und die Fans hatten sich mit einer tollen Choreographie auf das erste Playoff-Heimspiel eingestimmt. Sie zeigte einen Haie-Profi auf einem Surfbrett, darunter stand: „Wir reiten die perfekte Welle bis wir Deutscher Meister sind!“

Und auch bei den KEC-Profis war man bester Laune nach dem Erfolg im Schwarzwald. „Wir sind gut gestartet und wollen das Momentum mitnehmen. Die Atmosphäre wird klasse, die Arena wird rocken“, sagte Verteidiger Brady Austin angriffslustig.

Kölner Haie hatten die ersten Chancen

Die Gäste aber wollten sich nicht kampflos geschlagen geben und waren der unbequeme Gegner. Zwar hatten Dominik Bokk und Parker Tuomie zwei Topchancen zur Kölner Führung, doch Joacim Eriksson vereitelte das 1:0.

Auf der anderen Seite machten es die Wild Wings erfolgreicher. Phil Hungerecker schloss einen Konter über Tyson und Tylor Spink ab und erzielte den ersten Schwenninger Treffer im Viertelfinale (9.).

Der Rückstand war nur für wenige Minuten ein Stimmungskiller, denn der KEC kann in dieser Saison ja Powerplay. Nate Schnarr (15.) traf mit einem präzisen Direktschuss in den Winkel, nachdem der Stürmer von Gregor MacLeod und Valtteri Kemiläinen freigespielt worden war.

„Es war ein perfekter Pass, aber ehrlich gesagt habe ich den Schuss gar nicht richtig getroffen. Aber er war gut genug, um ins Tor zu gehen“, sagte der Torschütze mit einem Schmunzeln.

Schwenninger Wild Wings antworten 52 Sekunden später

Die Freude über den Ausgleich hielt aber nur 52 Sekunden, dann schlug der Außenseiter wieder zu. Tyson Spink war zur Stelle und fälschte einen Schuss von Ben Marshall ab, nachdem er sich zuvor von hinter dem Tor vor den Kölner Kasten geschlichen hatte – 1:2 (16.)!

Nach der Pause wurden die Haie wieder bissiger und belohnten sich mit dem 2:2. Dominik Uher, nicht unbedingt als Torschütze bekannt, schaffte den Ausgleich, als er einen Versuch von Veli-Matti Vittasmäki abgefälscht hatte. Jedoch mussten Spieler und Fans bangen, denn erst nach dem Videobeweis erhielt der Treffer die Anerkennung.

Haie-Angreifer Maximilian Kammerer konnte sich im zweiten Viertelfinale nicht entscheidend durchsetzen. Foto: Denis Wroblewski

Danach wog die Partie hin und her, beide Klubs hatten Möglichkeiten zum 3:2. Doch sowohl MacLeod und Patrick Russell auf Kölner Seite als auch Schwenningens Alexander Karachun fanden nicht die Lücke.

Schnarr findet die Lücke für die Kölner Haie

Die fand im letzten Abschnitt Schnarr. Der Kanadier profitierte von einem Scheibenklau von Kevin Niedenz, fuhr dann auf Erikkson zu und ließ dem Schweden mit einem Handgelenksschuss keine Abwehrmöglichkeit (43.). Die erste Führung der Begegnung für den Vizemeister!

Danach kontrollierte der KEC die Partie, machte die eigene Zone zu und gab den Wild Wings nur noch Schüsse von außen. Und wenn dann doch ein Versuch durchrutschte, war Janne Juvonen auf dem Posten. 22,6 Sekunden vor dem Ende machte Louis-Marc Aubry alles klat und sicherte somit seiner Mannschaft den ersten Sieg im ersten Playoff-Heimspiel.

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