
Köln | Was ist da nur wieder in der Kölner CDU los. . .?
Denn nun sorgt nach den internen Querelen der letzten Jahre ein „Paukenschlag aus Düsseldorf für die Kölner CDU“ für neue Aufregung in der seit geraumer Zeit chaotisch wirkenden und fungierenden, offenbar dauer-zerstrittenen Volkspartei. „Das Landesparteigericht der CDU NRW hat gestern (Freitag) die Wahlen des Vorstands der Kölner CDU im Jahr 2021 ebenso wie die Aufstellung der Bundestagskandidatin für den Bundestagswahlkreis Köln II im Jahr 2021 für nichtig erklärt“, heißt es in einer öffentlichen Presse-Aussendung von Alexander Hirte und Dr. Konrad Adenauer.
Und weiter: „Die Entscheidungen in den auf Initiative und mit Unterstützung der Jungen Union Rodenkirchen geführten Verfahren dürften in der Kölner CDU ein politisches Erdeben auslösen, dessen Folgen noch nicht absehbar sind.“
Wahlen nichtig? Schreiben sorgt für neuen CDU-Wirbel
Es stehe nämlich nun dadurch klar fest, „dass die CDU Köln in den Jahren 2021 bis 2023 keinen rechtmäßig gewählten Vorstand hatte. Insbesondere war weder Bernd Petelkau rechtswirksam zum Vorsitzenden, noch waren Serap Güler, Gisela Madeira, Florian Braun sowie Alexander Yohannes rechtmäßig zu stellvertretenden Vorsitzenden noch war Irene Sommer rechtmäßig zur Schatzmeisterin gewählt worden.“

Und wie geht es nun weiter, was sind die Konsequenzen? Die im Schreiben de Duos z.T. benannten Protagonisten verweilen am Wochenende beim Bundes-Parteitag der CDU in Stuttgart. Eine Reaktion von ihnen in den sozialen Netzwerken auf die „Adenauer-Post“ steht indes aus.
Artig gratulierte man auf dem CDU Köln Account nur der Vorsitzenden Serap Güler zur Wiederwahl als Mitglied des Bundesvorstands der CDU Deutschlands.
Fakt ist: Die Partei scheint nach wie vor einfach nicht zur Ruhe zu kommen. Und da steht noch die Personalie Ebel weiter im Raum. . .