
Köln | Absoluter Wahnsinn, achtzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs!
Die Polizei Köln sucht mit einem schockierenden Foto nach einem mutmaßlichen „Waden-Nazi“. Der bärtige Mützenträger mit Sonnenbrille zeigte ungeniert, mit seinem Handy spielend, das Symbol der zerstörerischen Hitler-Bewegung, die die ganze Welt in den Abgrund riss und outete sich quasi als Sympathisant.
Ein Schlag ins Gesicht der Angehörigen von den Millionen Opfern des Regimes, das sich das Hakenkreuz als Identität gab.
Symbol steht für die Bewegung von Adolf Hitler
In einer Verlautbarung der Polizei vom Dienstag Nachmittag heißt es: „Die Polizei Köln sucht mit einem privaten Handyfoto nach einem Unbekannten, der am 9. August 2025 (Samstag) gegen 17 Uhr in der KVB-Linie 9 zwischen Heumarkt und Neumarkt ein verbotenes Zeichen gezeigt haben soll. Der Mann habe eine kurze Hose getragen, wodurch ein Hakenkreuz auf seiner rechten Wade für andere Fahrgäste deutlich sichtbar gewesen sein soll.
Link zum Foto:
https://polizei.nrw/fahndung/196601
Hinweise zur Person oder dem Aufenthaltsort nimmt der Staatsschutz der Polizei Köln unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.“
Kann sich der mutmaßliche „Waden-Nazi“ unter Umständen, u.a. mit Berufung auf eine Kunstfreiheit oder Satire oder dergleichen herausreden?
Das ist mehr als fraglich!
Denn: Zwar ist das Hakenkreuz ein jahrtausendealtes Zeichen, das in etlichen Kulturen als eine Art „Glücksbringer“ und „Talisman“ gilt, jedoch durch den Nationalsozialismus als Ur-Symbol für blanken Rassismus und finsterste Verbrechen instrumentalisiert wurde. Hierzulande ist die Verwendung des Hakenkreuzes als Symbol verfassungswidriger Organisationen strafbar (§ 86, 86a StGB), „außer zu Zwecken der Kunst oder Aufklärung“.
Davon kann in der Straßenbahn indes wohl kaum die Rede sein. Der Nazi-Skandal in der Kölner City-Bahn dürfte also seine strafrechtlichen Konsequenzen nach sich ziehen. . .