
Malta | So ein Ding gelingt seltenst im Training. Und wenn im Spiel, dann vermutlich ein einziges Mal im Fußballerleben. . .
Die Nachspielzeit im ersten Nations League-Playoffduell zwischen den Zwergen Malta und Luxemburg.
Es steht 0:1 und die Gäste um Coach Jeff Strasser bekommen noch einmal eine Ecke zugesprochen.
Mathias Olesen (25) läuft an – und dem früheren FC-Flop, der sich in Köln nie in vier Jahren durchsetzen konnte, gelingt das Kunststück, das Fans höchstens von Grande Lionel Messi oder einem Ronaldinho erwarten könnten.
Der Mittelfeldmann, der inzwischen von Ösi-Klub Graz an Greuther Fürth verliehen ist, haut die Kugel direkt mit viel Schnitt und Wucht ins lange Eck. Kein Feldspieler und auch nicht Maltas Pannen-Schlussmann kommt noch dran.
Der Ball schlägt zum entscheidenden 0:2 in den Maschen ein und das staunenswerte Eck-Tor besiegelt den verdienten Auswärtserfolg.

Olesen eilte zu den Luxemburger Fans und ließ sich vom Anhang feiern. Wie von den Kollegen auf dem Rasen, die ungläubig schmunzeln mussten.
Durch den Erfolg ist die Ausgangslage für Strasser, Olesen und Co. vor dem Rückspiel am 31.3. im Stade de Luxembourg natürlich ideal.
1.FC Köln: „Sinke“ soll Trainerteam komplettieren
Und apropos „Ex-FC“. Da soll Lukas Sinkiewicz, der mit Sportboss Thomas Kessler einst gemeinsam am Geißbockheim aktiv war, verschiedenen Medienberichten zufolge zum Trainerteam von Rene Wagner und Achim Reutershahn stoßen.
Das Eigengewächs aus Bergheim – zuletzt im Business außen vor – das in der aktiven Spielerzeit auch einst Kapitän bei Bayer Leverkusen war, trainierte zuletzt von Oktober bis Dezember 2024 den SV Bergisch Gladbach 09 in der Mittelrheinliga und war zuvor in der Saison 2022/23 rund neun Monate lang als Trainer beim Bonner SC tätig.
Co-Trainer war der dreimalige Nationalspieler mit Spitznamen „Sinke“ von 2018 bis 2022 bereits bei Fortuna Düsseldorf, ebenso in der Saison 2017/18 bei der U 21 des 1.FC Köln.