
Köln | Aufregung auf dem Weihnachtsmarkt am Neumarkt!
„PETA erreichten Aufnahmen vom Markt der Engel in Köln. Darauf ist zu sehen, wie eine als Engel verkleidete Person auf einem Pferd durch die dichte Menschenmenge geführt wird“, machten die Tierschützer öffentlich, „Die Hufe des Pferdes wurden golden angemalt. Zeugen berichten, dass dies mehrmals stattfindet und auch weitere Tiere zur Schau gestellt werden. Solche „Programmpunkte“ bedeuten für die Tiere Stress und eine erhebliche körperliche und seelische Belastung. PETA hat die Veranstaltenden angeschrieben und erläutert, warum Märkte und Feste aus Tierschutzsicht grundsätzlich ungeeignet für Pferde und andere Tiere sind. Die Organisation hat außerdem darum gebeten, künftig keine „Attraktionen“ mit Tieren mehr auf dem Markt der Engel anzubieten und so eine neue Tradition des Tierschutzes zu begründen.

„Neben den Risiken für Mensch und Tier vermittelt eine solche ‚Attraktion‘ eine problematische Botschaft: Sie erweckt den Eindruck, Tiere seien dazu da, uns zu amüsieren“, sagt Mareike Homann, Fachreferentin bei PETA. „Besonders Kindern wird damit ein falsches Bild von den Bedürfnissen von Pferden vermittelt – denn es entspricht nicht ihrer Natur, in einer lauten, beengten Umgebung ‚funktionieren‘ zu müssen. Daher rufen wir die Veranstaltenden auf, Nächstenliebe für alle Lebewesen zu zeigen und das Leid auf dem Markt der Engel zu beenden.“

Die Veranstalter wiegelten gegenüber Kölner Medien die Vorwürfe und Bedenken ab. Man versichere, hieß es, dass es Silva beim Rundgang gut gehen werde.