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Januar 28, 2026
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EXKLUSIV Kölner Kultdisco „ab sofort verfügbar“ – so teuer wird es

Köln | Was für ein Kölner Party-Hammer wäre das nur!

Die einstigen Inhaber warben seinerzeit mit dem Slogan „Partylokal Nummer 1 in Köln“. Doch die Bässe sind verhallt, die Bühnen abgebaut, die Tresen verwaist. Die Türen des jahrzehntelang im Kölner Nachtleben bekannten „Wiener Steffie“ sind schon lange zu.

Bereits vor zehn Jahren endeten die ausschweifenden Zeiten unter Ex-Wirt und Ex-Prinz Markus Zehnpfennig mit einer Bekanntmachung des Kölner Amtsgerichts (Aktenzeichen 75 IN 111/16) öffentlich – Insolvenz!

Niemand gab jahrelang mehr einen Pfifferling auf eine Zukunft des Lokals des früheren, beliebten „Groschen“.

Foto: Playa Charlie für koeln0221

„Wiener Steffie“ am Quartermarkt zur Miete

Nun indes tauchte eine aktuelle Anzeige auf einer Immobilienseite im Netz zum berühmten früheren Bagger-Kellerschuppen am Quartermarkt auf: „Ab sofort verfügbar“. Die monatliche Miete für die „Kultdiscothek“ beträgt demnach 18,50 pro m2. Die Fläche beläuft sich auf 672 m2.

In der Objektbeschreibung heißt es über das frühere Lieblingstanzlokal vor allem der Umland-Kölner, das Klaus Pracht einst mit viel Herzblut erfunden hatte: „Die Mietfläche mit einer Gesamtgröße von ca. 672 m² befindet sich im Souterrain eines ehemaligen Kult-Disco-Standorts in zentraler Innenstadtlage von Köln und bietet vielseitige Nutzungsmöglichkeiten. Die Fläche ist funktional ausgestattet und verfügt über mehrere Kühlhäuser, eine vorhandene Sprinkleranlage sowie einen Lastenaufzug, der eine komfortable Andienung und Warenlogistik ermöglicht.

Ergänzend stehen voll ausgestattete Sanitäranlagen sowie ein separat abgetrennter Bürobereich zur Verfügung, wodurch sowohl betriebliche als auch administrative Anforderungen optimal abgedeckt werden.“

Was wird nun aus dem berüchtigten Wiener Steffie? Die Nachfolge-Frage scheint momentan spannender denn je. Auf der Homepage sucht man indes nach Terminankündigungen vergeblich, auch die Facebookseite ist seit einem Jahr quasi „tot“. . .

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