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März 29, 2026
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„Koloss von Köln“: Abrechnung mit Deutschland

Dubai |#Deutschland war mal gut

Ein Hashtag als Ansage. Denn Box-Profi Mahmoud Charr (41) hat am Wochenende in den sozialen Netzwerken etwas loszuwerden.

Mit einem knallharten Posting rechnet der einstige „Koloss von Köln“ mit der Nation ab, wo er „demnächst einen Kampf plant“.

Wörtlich heißt es vom Kölner mit syrisch-libanesischen Wurzeln, der 1984 in Beirut geboren wurde: „Wahrscheinlich ist euch aufgefallen, dass ich enorm viel trainiere. Dennoch habe ich etwas zu sagen: Deutschland in seiner jetzigen Fassung macht mich traurig, es IST traurig im Land. 

Mahmoud Charr beklagt Altersarmut und Benzinpreis

Ich frage mich, wie lange werden wir in Deutschland immer Rücksicht nehmen auf andere und nicht auf unser eigenes Land, unser eigenes Volk, unsere eigenen Bürger.

Ich verstehe das einfach nicht, warum die Politiker in Deutschland, die von Steuergeldern bezahlt werden von deutschen Bürgern, die tagtäglich hart arbeiten und so viele Steuern zahlen, es nicht hinkriegen, die Interessen für das deutsche Volk zu machen.“

Charr gilt seit 2021 als eingebürgert, sagt weiter: „Ich bin so sauer auf die deutsche Regierung, die mehr für die Interessen anderer Länder arbeitet, als an ihr eigenes Volk zu denken.

Natürlich, wenn wir deutschen Arbeiter, die so viel Steuern zahlen, davon leben, dann sollten wir auch besser leben. Aber sie sind nicht mal in der Lage, für das deutsche Land, für das deutsche Volk, für die deutschen Bürger da zu sein.

Vor allem die Rentner – die so viele Jahre gearbeitet haben, so viele Steuern gezahlt haben – an erster Stelle müsste man an sie denken.
Stattdessen wird immer Geld nach Israel geschickt, nach Amerika geschickt, an Nachbarländer geschickt, und das deutsche Volk muss leiden.

Eine interessante Aussage war von Merz: Deutschland ist sicher, Deutschland ist super, Deutschland geht es sehr gut.

Ich frage mich aber wie lange – oder ob der Bundeskanzler die Augen zu hat und nicht sieht, wie viele Obdachlose es in Deutschland gibt.“

Gerade die Altersarmut sei Charr, der in seinem letzten Fight im Dezember 2024 dem Bulgaren Kubrat Pulev einstimmig nach Punkten unterlag und offenbar in Dubai wohnt, ein Dorn im Auge.

„Und vor allem kriegt er vielleicht auch nicht mit, dass Rentner draußen Pfandflaschen sammeln müssen, um sich Essen zu leisten. Deutsche Bürger, die jahrelang gearbeitet und Geld bezahlt haben für den Staat, müssen Pfandflaschen sammeln“, schreibt er.

„Ich wünsche mir von Herzen, dass die Regierung da oben endlich versteht, dass Deutschland an erster Stelle stehen muss.

Denn wenn das deutsche Volk glücklich ist, wenn die Menschen an erster Stelle stehen, wenn Deutschland wieder sicher ist, wenn Energiepreise sinken, Benzinpreise sinken, Steuern sinken, dann wird Deutschland wieder ganz oben stehen.“

Sein Plan wäre: „Weniger Geld im Ausland investieren, weniger Steuern, mehr in Deutschland investieren, damit Deutschland wieder blüht, damit Firmen wieder aufgehen und damit Investoren zurückkommen, anstatt dass alle nach Amerika auswandern oder in Steueroasen gehen. Ich bin nicht ausgewandert wegen Steuern oder wegen Geld. Ich bin ausgewandert wegen unserer Regierung.

Weil ich nicht einsehe, dass ich so viele Steuern zahle für ausländische Probleme, anstatt dass man zuerst auf unser eigenes Land schaut. Wenn sich die Regierung ändert und wir wieder eine vernünftige Führung haben, dann bin ich mir sicher, dass ich wieder nach Hause komme und glücklich bin in Deutschland. Denn ich liebe Deutschland. Ich liebe die Menschen. Ich liebe die Werte.

Aber was nach Corona passiert ist und jetzt durch den Russland-Ukraine-Konflikt – wie man dort versucht, mit aller Macht einen großen Krieg zu provozieren, auf Kosten unschuldiger Menschen – das kann ich nicht akzeptieren. Deswegen bin ich gegangen.

Ich hoffe, wir werden bald wieder eine vernünftige Politik haben, damit man auch wieder nach Hause gehen kann. Bis dahin bleibe ich auf jeden Fall weg.“

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