Heute: März 11, 2026
Januar 23, 2026
1 min read

Kölsche Musiklegenden entlarven Falschmeldung zu Wolle Petry

Reiner Hömig, hier mit Marita Köllner.

Köln | Der große Wolfgang „Wolle“ Petry erstmals auf Kölsch? Wirklich? War da nicht was? Die Meldung, die u.a der Express offenbar ungeprüft übernahm, sorgte bei denen, die es besser wissen müssen, für Stirnrunzeln.

Denn zumindest laut Erfolgsproduzent Reiner Hömig stimmt es nicht, dass der gebürtige Kölner Star-Interpret Petry („Hölle, Hölle, Hölle“) in seinem neuen Lied „Mr bruche keiner““ erstmals auf kölsch singt.

Reiner Hömig und Erry Stoklosa mit Klarstellung

Auf unsere koeln0221-Nachfrage dazu antwortet Hömig sicher: „Ich habe schon 1979 mit Wolfgang „Dä Kähl kritt kein Luft mieh“ geschrieben und produziert.“ Da kann niemand widersprechen, denn Hömig gilt nach wie vor als kritischer Beobachter der Szene, dem nichts entgeht. Umtriebig verfolgt er sämtliche Debatten und ist auch zu unserer Freude treuer Besucher der Loss mer Schwade-Talks in Köln und im Umland, glänzt mit fachkundiger Expertise als versierter und gern gesehener Gesprächspartner.

Erry.

Zu seinem langjährigen Kompagnon und Musikerkollegen Wolfgang Petry kann ihm sowieso niemand etwas vormachen. Und dies wird dann auch von einer weiteren kölschen Musiklegende, dem Ur-Fooss Erry Stoklosa, in den sozialen Medien ausführlicher noch bestätigt.

Denn mit Blick auf die oben besagte Meldung sagt der kundige Erry in aller Klarheit und Deutlichkeit, um Irritationen vorzubeugen: „Falsch! Im Jahre 2005 veröffentlichte er das Album „Ich ben ene kölsche Jung“auf dem 12 kölsche Songs waren (9 Fööss Titel) und bereits im Jahre 1979 die Single „Dä Kähl kritt kein Luff mieh“ aus dem dann später bei den Fööss der Song „Mir klääve am Lääve“ wurde und sogar das ganze Album so hieß. Nur mal so zur Info.“

Kölner Medien kennen ihre Lokalhelden nicht? Nun ja: Das überrascht angesichts der qualitativ wie quantitativ brach liegenden Landschaft der hiesigen Journaille die Insider nicht wirklich. . .

Teile gerne diesen Beitrag

Previous Story

Stürzen Kurden-Demos Kölns Verkehr am Samstag ins Chaos?

Next Story

Transfer-Überraschung: Schalke zaubert Ex-Kölner aus dem Hut!

Latest from Blog

Playoff-Talk mit den Kölner Haien in Bensberg!

Köln | Das „Meating Point“-Restaurant in Bensberg ist ein Hotspot für Fleisch-Liebhaber. Und am Donnerstag, den 19.März (18.30 Uhr Beginn) sind die treuen Fans der Kölner Haie hier genau richtig! Denn vor

Schade: Kölner Dom kann nicht mehr besichtigt werden!

Köln | Was für ein Anblick! Wochenlang zierte das prächtige Kunstwerk die Einkaufspassage auf der Breite Straße. Und nein, anders als demnächst beim unweit entfernten, historischen „Vorbild“-Bauwerk fiel im „Quincy“ keine „Besichtigungsgebühr“
Go toTop

Don't Miss

Playoff-Talk mit den Kölner Haien in Bensberg!

Köln | Das „Meating Point“-Restaurant in Bensberg ist ein Hotspot

„Sachstand unverändert“: Bleibt Kölner Grusel-Mord ungesühnt?

Köln | Es wurde eine hohe fünfstellige Belohnung für Hinweise
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner