
Köln | Es ist aus und vorbei!
koeln0221 hatte vor wenigen Wochen erneut zuerst vom bevorstehenden Ende von Inhaber und Gastwirt Sascha Floss im Traditionslokal direkt am Neumarkt berichtet.
Nach dem Finale der Karnevalssession an Aschermittwoch sollte im beliebten „Zum Jan“ Schluss sein. Und offenbar hat der langjährige Gastronom, der in Köln u.a. schon im Bieresel, Gaffel im Marienbild und Dom im Stapelhaus Erfahrungen gesammelt hatte, dies nun auch durchgezogen, denn der (Ex-)-Geschäftsführer sagt uns zum Treffpunkt der Karnevalisten, speziell den Mitgliedern von Tanzgruppen: „Das Jan ist jetzt Geschichte.“
Nachfolge vom „Zum Jan“ ist nun offener denn je
Ob und wie es dort ohne Floss weitergeht? Offen. Interesse an Anwärtern gebe es, heißt es.
Nächste Woche will man vom beliebten Korps Jan von Werth offenbar dort eine Versammlung abhalten. Ohne Floss – der zumindest ist raus. Immer wieder hatte es Querelen und Störfeuer rund um den Betrieb gegeben.
Wegen der durch die hiesige Drogenszene am Neumarkt zweifellos schwierige Situation und „Klientel“ kam es auch mehrfach zu nächtlichen Einbrüchen, zuletzt erst im Januar, mitten im jecken Treiben.

Den Sommer überhaupt dort gastronomisch zu überstehen – ohne Biergarten und Terrasse – mehr als eine Herausforderung. Nach ca. 1,5 Jahren konzentriert sich der sehr selbstkritische Floss („Ich habe Fehler gemacht“) mit seiner Familie daher nun komplett auf die neue Aufgabe in Erftstadt.
Denn dort will der FC-Fan dem Betrieb „Zum Schwan“ neues Leben einhauchen, was ebenfalls schon seit Sommer angekündigt war. „Das Team hinter dem neuen „Haus Schwan“ bringt Erfahrung aus der Gastronomie in Köln mit – unter anderem durch das erfolgreiche Gasthaus „Zum Jan“ am Neumarkt. Diese Erfahrung wird nun mit Liebe zur Region und einem modernen Anspruch nach Erftstadt getragen“, hieß es da.

Und weiter: „Neben dem täglichen Betrieb setzt das Konzept auf Knobelabende, Live-Konzerte und Karnevalspartys wie früher – inklusive Zeltbetrieb. Auch private Feiern, Veranstaltungen und Stammtische sollen künftig wieder ihren festen Platz im Schwan finden.
Wir freuen uns darauf, das „Haus Schwan“ wieder zu dem zu machen, was es einmal war: ein lebendiger Ort für Begegnung, Genuss und echte Gemeinschaft – mitten in Erftstadt.“
Infos folgen.