
Köln | Da bahnt sich was an?
Die jüngsten Veröffentlichungen zu Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen ihn und eine andere Person wegen Insolvenzdelikten und Bankrottstraftaten im Zusammenhang mit dem Parkcafé im Deutzer Rheinpark zeigen offenbar Wirkung und lassen diesen Schluss zu.
Denn: Roberto Campione wendete sich am Freitag Abend auf seinen Kanälen an die virtuelle Community.
In einem Posting gibt sich der ins Zwielicht geratene Ratsherr kryptisch – und geht in die Offensive! „Es war einmal ein Lostplace.. kurz vor dem Abriss.
2005 hatte ich da eine Idee…
2015 Gewinne ich den Wettbewerb , bestes Konzept— Shitstorm
2020 Zwölf Ämter und die politischen Zusammenhänge einer kleinen Baustelle inspirieren mich zum OB Kandidat — Shitstorm
2022 Eröffne ich das Parkcafe (Baukosten 5 Mio Stadt Köln, 1 Mio der Pächter) — Shitstorm
2023 Tagesgeschäft , die Braut ist hübsch gemacht— Shitstorm
2024 ich gründe die Kölner Stadtgesellschaft —Shitstorm
2025 forcierte Insolvenz — Shitstorm
2025 OB Kandidatur —shitstorm
2025 Einzug ins Rathaus — Shitstorm
2025 Fraktion — Shitstorm
2025 insolvenz abwicklung —shitstorm
Coming soon„, heißt es da.

Und dann: „Ich bin nicht angetreten, um im Rathaus Waffeln zu backen…. also unbequem sein, Mund aufmachen, sich gegen alte Machenschaften stellen. Immer im Wissen, dass der frische Wind zum Sturm wird…. in diesem Sinne wird das durchgezogen!“
Er schließt mit: „Danke für euren Support! In Kürze beginnen wir mit interessanten Informationen über den Klüngel… Und jetzt entspannt ins Wochenende! Euer Roberto“
Wen und was er genau mit alten Machenschaften und Klüngel meint? Detaillierter wird es nicht. Noch nicht.
Der umtriebige KSG-Gründer hatte am Morgen „nach einem guten und konstruktiven Austausch im Parteivorstand“ mitteilen lassen, sein Parteiamt ruhen zu lassen: „Solange meine private Angelegenheit nicht geklärt ist.“