
Köln | Das Thema polarisiert mehr denn je!
Die Stadt Köln hat am Mittwoch Mittag die neuen Regeln für die Außengastronomie herausgegeben. Natürlich wird dies in der Szene nicht nur registriert, sondern auch heiß diskutiert. Denn es sind ja hunderte Betriebe in ganz Köln von den Vorgaben betroffen und müssen dementsprechend handeln.
Insider Markus Zehnpfennig, einstige Gastro-Größe der Altstadt mit allen Höhen und Tiefen und Ex-Prinz Kölner Karneval hat seine Meinung zu der aktuellen Thematik und fühlt die Branche prinzipiell eingeengt.
„Die Situation für alle Gastronomen ist nach wie vor und auch mehr denn je schwierig! Es sei denn, man hat eine Franchise-Kette im Rücken! Lohnkosten, Energie uvm. machen es sehr schwer! Das Ausgehverhalten, der Konsum außerhalb der eigenen vier Wände, ist enorm gesunken!“, hat der „Groschen“, der inzwischen in einem Vorzeigebetrieb in Frechen außerhalb Kölns arbeitet, festgestellt und redet sich geradezu in Rage, „Jetzt anzunehmen, dass sich die Gastronomie erholt hat, ist absurd! Es fehlt an Personal! Fachpersonal! Und an einem unternehmerischen freien Spielraum!“
Markus Zehnpfennig moniert Lage der Kölner Gastro
Und eben dieser sei durch die neuen Regeln eingeschränkt, findet er und weiß weitere Kollegen, wie er sagt und aufzählen kann, dabei hinter sich.
Zehnpfennig: „Wenn ich zum Flughafen ziehe, kann ich auch nicht mit über Flugzeuge beschweren. Immer mehr Kioske in der Stadt schaffen keine Arbeitsplätze. Und auch Lieferservice-Ketten bringen auch nichts. Die Stadt schafft sich selber ab. Für Tourismus nicht sehr förderlich! Das bekommt Düsseldorf besser hin!“

Der Vollblut-Gastronom weiter: „Wenn nun das auch noch aus einem Bestandsschutz rausfällt, ist das wie ein Todesurteil, man sollte sich eher auf Optik, Qualität, Vielfalt konzentrieren ! 10mal Kiosk, 10mal Döner? Sorry. . .“