
Köln | Wie krank ist das bitte?
„Die Polizei Köln sucht nach einem oder mehreren unbekannten Tätern, die in der Nacht auf Sonntag (22. März) Pflastersteine von einer Bahnbrücke auf einen Pkw (Fahrer: 21) auf der Erftstraße in der Innenstadt geworfen haben. Zwei Steine schlugen in die Windschutzscheibe ein. Der 21 Jahre alte Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.
Und weiter: „Die Staatsanwaltschaft Köln wertet den Angriff als versuchtes Tötungsdelikt. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 2.45 Uhr war der 21-jährige Kölner mit seinem Mercedes auf der Erftstraße in Richtung Subbelrather Straße unterwegs. Als er die Bahnunterführung am August-Sander-Park passierte, flogen mindestens zwei Pflastersteine auf seinen Pkw. Ein Stein traf die Windschutzscheibe auf der Fahrerseite, der andere Stein schlug auf der Beifahrerseite in die Windschutzscheibe ein.
Im Rahmen der Spurensicherung und der Fahndungsmaßnahmen stellten die Beamten den Akku eines E-Scooters sowie weitere Grenz- und Backsteine sicher, die mutmaßlich ebenfalls zuvor von der Brücke auf die Fahrbahn geworfen wurden.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen, zu dem oder den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den Ermittlern des Kriminalkommissariats 11 zu melden.“

Brandserie erschüttert Bocklemünd und Pesch
In Bocklemünd hatte am Wochenende ein weiterer Fall für Aufsehen gesorgt: „In der Nacht zu Sonntag (22. März) sind in den Kölner Stadtteilen Bocklemünd-Mengenich und Pesch insgesamt sieben Autos durch Brandstiftung erheblich beschädigt worden. Die Polizei Köln sucht Zeugen, die im Zeitraum zwischen 4.30 Uhr und 5.30 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Nach ersten Ermittlungen setzten bislang unbekannte Täter Reifen geparkter Fahrzeuge in Brand.
Die Taten ereigneten sich im Bereich des Buschwegs, der Sternheimstraße, des Schumacherrings sowie in der Mengenicher Straße und der Longericher Straße, wobei durch das Übergreifen der Flammen auch ein angrenzendes Fahrzeug sowie eine Hauswand durch Feuer beschädigt wurden.
Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen liegen derzeit keine konkreten Hinweise auf die Täter oder ein mögliches Motiv vor. Anwohner, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden dringend gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 15 unter der Rufnummer 0221-229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.“