
Köln | Was für eine Auszeichnung! Was für eine Bilanz! Was für ein jecker Ritterschlag!
Große Emotionen bei Robert Greven am Donnerstagabend. Der Erfinder von „Dat Kölsche Hätz“ wurde auf der Bühne vom restlos ausverkauften Tanzbrunnen von Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn für sein unermüdliches Wirken im Kölner Karneval für krebskranke Kinder mit dem ehrwürdigen „Verdienstorden in Silber“ unter großem Beifall ausgezeichnet.

Ein authentischer Geist, der uneitel sein Wort hält, unaffektiert wie verbindlich ist, zuhören kann und niemanden selbstverliebt im Stich lässt.
Erst am Montag hatte Robert den Ober-Jecken samt Vize Lutz Schade, Michael Kramp und Grandseigneur Ludwig Sebus bei unserem Loss mer schwade-Talk im Consilium als Moderator am Mikro selbst begrüßt, gekonnt ignoriert von den hiesigen Depeschen.
Doch da wusste er noch nichts von dem, was nur drei Abende später auf ihn zukommen sollte. . .

„Ich wusste davon wirklich gar nichts! Am Anfang hat mich schon etwas gewundert, dass im Programm da immer die Zeiten so lang waren“, schmunzelt der fleißige Millionen-Sammler für die bedürftigen Kids, „Also das hat das Team megageil organisiert. Ich hab diese Ehrung entgegengenommen als Kölsche Jung! Vom Festkomitee so geehrt zu werden und dass der Christoph dann selber kam, das finde ich absolut toll. Ich hab wirklich Tränchen in den Augen gehabt.“

Greven weiter: „Ich hab das natürlich für mein Team entgegengenommen. Ich bin zwar der Ideengeber und der Antreiber, so wie der Chris das so nett gesagt hat, aber ohne mein Team hätte man das nicht geschafft. Wir haben gestern auf der Sitzung alleine – und das, glaub ich, ist einmalig in Köln – über 158.000 € gesammelt – nur auf dieser einen Veranstaltung. Die Schecksumme ist das Jahresgeschäft von 2025, aber gestern diese Riesensumme, die wir gesammelt haben, war gigantisch. Da kommen die blauen Funken und bringen einen Scheck von über 2000 € mit.“

Ein Lob für das Programm gab es auch: „Es ist einfach toll, auch die Künstler gestern, das war eine Sensation. Du konntest die Stecknadel fallen hören bei den Rednern. Die Bands haben Power gemacht, das ist einfach einzigartig. Die Auszeichnung hat für mich einen ganz ganz besonderen hohen Stellenwert.“
Ehre, wem Ehre gebührt. . .