
Köln | Die Stadt Köln gibt am Freitag Mittag bekannt, dass eine Entschärfung einer gefundenen Weltkriegsbombe für Anwohner Konsequenzen hat.
„Bei Sondierungsarbeiten wurde am heutigen Freitagvormittag, 27. März 2026, auf einem Privatgrundstück an der Robert-Perthel-Straße (ungefähr auf Höhe der dortigen, gleichnamigen KVB-Bushaltestelle) in Köln-Bilderstöckchen ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um eine Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder“, heißt es.
Und weiter: „Das Kampfmittel muss noch heute entschärft werden. Dafür muss der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort.
Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom KBD mit einem Radius von 300 Metern festgelegt.
Rund 220 Personen werden von Evakuierungen betroffen sein. Wann der Blindgänger entschärft wird, steht noch nicht fest. Die Karte mit dem endgültigen Evakuierungsbereich wird derzeit ebenso erstellt und nachgeliefert. Eine Anlaufstelle für Betroffene wird später bekanntgegeben.
Wegen Straßensperren und damit verbundenen Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich auf der Internetseite der Stadt Köln (www.stadt.koeln), bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.“
Update:
„Es handelt sich um eine englische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder. Eine Anlaufstelle wird in der barrierefreien Mensa des Dreikönigsgymnasiums, Escher Straße 245-247, Köln-Bilderstöckchen, eingerichtet. Diese steht Betroffenen voraussichtlich ab 12.30 Uhr zur Verfügung. Es können keine Haustiere mitgebracht werden, Ausnahmen gelten für ausgewiesene Blinden-, Therapie- oder Assistenzhunde mit entsprechendem Nachweis.
Anbei die Karte mit dem endgültigen Evakuierungsbereich. Die Autobahn 57 liegt nicht im Gefahrenbereich und muss nicht gesperrt werden. Straßensperren rund um den Evakuierungsbereich werden in Kürze mitgeteilt.“