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Januar 25, 2026
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Harte Arbeit gegen Nürnberg sichert Haien neuen Rekord

Die Kölner Haie feierten mit dem 5:2 gegen Nürnberg einen neuen DEL-Rekord. Foto: Denis Wroblewski

Köln | Die Deutsche Eishockey Liga hat einen neuen alleinigen Rekordhalter – und das sind die Kölner Haie! Die Mannschaft von Cheftrainer Kari Jalonen feierte gegen die Nürnberg Icetigers einen schwer erkämpften 5:2-Erfolg und holten sich den 16. Sieg am Stück.

  • Die Kölner Haie besiegen die Nürnberg Icetigers
  • Kölner Haie sichern sich durch den 16. Sieg in Folge einen neuen DEL-Rekord
  • Kölner Haie haben bereits 101 Punkte auf dem Konto

Damit übertrumpften die Kölner die Bestmarke der Adler Mannheim, die 2001/2002 15 Mal als Sieger das Eis verließen. Für die Haie, die als erstes DEL-Team überhaupt die 100-Punkte-Marke nach 43 Begegnungen überschritten, war es der zehnte Erfolg im Henkelmännchen in Folge.

Kölner Haie lassen sich auf Ehrenrunde feiern

Danach ließ sich der Tabellenführer auf einer Ehrenrunde feiern. Aber satt zeigen sich die Haie trotz der ganzen Rekorde nicht. „Bestimmt hatten die Jungs es mit dem Rekord im Kopf, aber es war kein Thema in der Kabine“, verrät Abwehrspieler Moritz Müller.

Der Kapitän erklärte weiter: „Für den Verein freut es mich, dass wir so erfolgreich sind. Wir sind es Spiel für Spiel angenommen. Das kam dann irgendwann. Es ist schön, aber wir dürfen uns nur kurz freuen, am Dienstag steht schon wieder die nächste Aufgabe gegen Frankfurt an.“

Dann sollen im Heimspiel gegen die Löwen die nächsten drei Zähler eingefahren werden. Jedoch warnt die Haie-Ikone bei 15 Punkten Vorsprung in der Tabelle vor Mannheim vor Zufriedenheit. „Wir haben einige Spiele gewonnen, mit denen wir nicht so zufrieden waren. Wir haben die Begegnungen aber gezogen“, so Müller. „Wir sollten deshalb nicht so weit vorausschauen, sondern müssen weiter hart arbeiten.“

Für die Haie war das Duell gegen Nürnberg auch ein hartes Stück Arbeit, obwohl die Partie vor 18.600 Besuchern in der ausverkauften Lanxess-Arena nach Plan begann. Wieder einmal stach das Powerplay des KEC. Juhani Tyrväinen bediente den mitgefahrenen Dominik Bokk und der Haie-Stürmer vollendete zur verdienten Führung.

Führung der Kölner Haie hielt nur vier Minuten

Doch die Freude über das 1:0 hielt nur vier Minute, da bissen die Icetigers auch in Überzahl zu. Als Maximilian Kammerer wegen Spielverzögerung auf der Strafbank schmorte, Cody Haiskanen zog direkt ab und ließ Janne Juvonen im Kasten keine Abwehrchance.

Die Franken entpuppten sich für die Gastgeber als der erwartet hartnäckiger Gegner, beide Mannschaften hatte gute Möglichkeiten auf das 2:1. Doch sowohl Juvonen als auch Nürnbergs Niklas Treutle entschärften die Chancen.

Der Icetigers-Schlussmann war dann aber in der 35. Minute geschlagen, als Frederik Storm der zweiten Kölner Streich gelang. Zuvor hatte der Keeper noch gegen Gregor MacLeod gerettet, gegen den Nachschuss des Dänen, der bei den Olympischen SPpelen für die Skandinavier auf dem Eis stehen wird, war aber auch Treutle machtlos.

Doch noch vor der zweiten Sirene glichen die Gäste erneut aus. Cody Maier war zur Stelle und brachte den Puck an Juvonen vorbei zum 2:2 ins Kölner Tor. 20 Sekunden vor der Pause schaffte der KEC aber die erneut wichtige Führung, nachdem Valtteri Kemiläinen von der blauen Linie abgezogen hatte und die Hausherren zum dritten Mal in Front brachte.

Kölner Haie nutzen Risiko der Nürnberg Icetigers

Im letzten Abschnitt wurden die Gäste immer stärker, die Haie konnten sich bei Juvonen bedanken, dass nicht der erneute Ausglich fiel. Der Finne hielt mehrfach gegen zweimal mit starken Reflexen gegen Brett Murray.

189 Sekunden vor dem Ende ging Nürnberg volles Risiko und nahm Treutle vom Eis. Die Haie nutzten dann den verwaisten Icetigers-Käfig durch Nate Schnarr und Gregor MacLeod zu den Toren vier und fünf. Danach konnte die Party in der Lanxess-Arena mit Ehrenrunde und kölscher Musik steigen.

Müller: „Wir wissen, dass wir jeden Abend von den Gegnern getestet werden. Weil jeder weiß, dass sie ihre bestes SPiel zeigen müssen, um uns zu besiegen. Aber wir halten dagegen. Mal ist es der Janne, mal ist es das Powerplay, das uns hilft. Am Ende ist es das Kollektiv.“

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