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März 16, 2026
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Haie sind bereit für die Mission Meisterschaft

Torwart Janne Juvonen und Stürmer Patrick Russell gehörten zu den großen Stützen der Kölner Haie. Foto: Denis Wroblewski

Die Kölner Haie waren die 52 Spiele in der Hauptrunde der Deutschen Eishockey Liga eine Saison der Superlative. Der KEC stellte gleich mehrere Rekorde auf und wurde mit 13 Punkten Vorsprung auf die Adler Mannheim souveräner Hauptrundensieger. Der Lohn: Der Tabellenführer qualifizierte sich für die Champions Hockey League.

  • Kölner Haie gehen als beste Mannschaft in die DEL-Playoffs
  • Kölner Haie stellten in der Hauptrunde mehrere Rekorde auf
  • Kölner Haie warten auf ihren Gegner im Playoff-Viertelfinale

„Zusammen mit Straubing haben wir die Liga sicher überrascht, nachdem in den vergangenen Jahren Mannheim, Berlin und München die DEL dominiert haben“, sagte Haie-Cheftrainer Kari Jalonen nach dem 6:3-Erfolg zum Abschluss in Straubing. Doch der Finne weiß auch: „Jetzt kommen die richtig wichtigen Spiele. Aber ich denke, wir sind bereit!“

Kölner Haie warten auf ihren Playoff-Gegner

Die Haie steigen am 24./25. März ins Playoff-Viertelfinale ein und treffen als Vorrundenprimus auf das schlechteste Team der ersten Qualifikationsrunde. Das sind entweder die Grizzlys Wolfsburg (8.), die Schwenninger Wild Wings (9.) oder die Nürnberg Icetigers (10.).

Sollten die Kölner weiter solche konstanten Leistungen abrufen, wird die Vergabe der Meisterschaft nur über den KEC verlaufen. Das Team stellte mit 116 Zählern den Punkterekord der Adler aus dem Jahr 2019 ein, gewann 16 Partien in Serie und zehn Begegnungen auf fremden Eis in Folge. Das hatte es in der DEL noch nicht gegeben.

Kölner Haie legten Grundstein in der letzten Saison

Vom 2. November bis zum 27. Januar holten die Rheinländer in 26 Spielen in Folge mindestens einen Punkt und war nur einmal durch den EHC München in Verlängerung zu besiegen. „Wir haben unsere Qualitäten während der Saison oft genug gezeigt. Die Basis hat das Trainerteam schon im ersten Jahr unter Kari Jalonen gelegt und Vizemeister geworden sind. Uns wurde gezeigt, was in uns steckt. Dazu haben wir Spieler mit Charakter hinzugewonnen. Typen, die schon etwas gewonnen haben“, betont Maximilian Kammerer.

Maximilian Kammerer sieht ein gutes Mannschaftsgefüge bei den Kölner Haien. Foto: Denis Wroblewski

Der Stürmer, der nach einer Schulterverletzung rechtzeitig zur schönsten Eishockeyzeit des Jahres wieder fit ist, kennt aber noch weitere Erfolgsgründe: „Unsere große Stärke ist das Mannschaftsgefüge. Alle sind bereit, Tag für Tag ihre beste Leistung abzurufen. Deshalb hatte ich schon über die ganze Saison ein gutes Gefühl.“

Individuell waren viele Haie-Akteure sehr erfolgreich. Torwart Janne Juvonen blieb fünfmal ohne Gegentor, hielt 93,15% Schüsse auf sein Gehäuse und war damit der beste Goalie der Liga. Veli-Matti Vittasmäki hatte mit +27 die beste Plus-Minus-Bilanz aller Verteidiger.

Und Patrick Russel zeigte sich als verlässlicher Scorer. Der Däne erzielte 27 Treffer und 23 Vorlagen wurde stand hinter Evan Barratt (65, Nürnberg Icetigers) und Riley Barbei (63, Ingolstadt Panther) Dritter der Liste.

Kölner Haie feierten 39 Siege in der Saison

So sprangen 39 Siege heraus, dazu erzielten die Haie 200 Tore in 52 Spielen – mit Abstand die meisten aller 14 Klub. Gleich neun Akteure hatten am Ende elf oder mehr Treffer markiert. Das Powerplay funktionierte (31,21%, 49 Tore bei 157 Gelegenheiten), in 32 von 52 Spielen trafen die Haie mindestens viermal – Rekord!

Beeindruckend ist ebenfalls der Zuschauerandrang. 470.904 Fans strömten zu den 26 Heimspielen in die Lanxess-Arena – eine europäische Bestmarke! 15-mal war das Henkelmännchen mit 18.600 Besuchern ausverkauft.

Die Mission vom Titel und der Traum vor der ersten Meisterschaft seit 2002 lebt also. Besonders bei Moritz Müller. Die Haie-Ikone möchte sich seinen Lebenstraum erfüllen und endlich einmal den großen silbernen Henkelpott in die Höhe stemmen.

Doch der Kapitän schaut nicht zu weit in der Zukunft. „Wir sollten uns auf das erste Spiel fokussieren und uns dann in die Playoffs reinarbeiten. Wir haben in Straubing eine konzentrierte Leistung gegen einen starken Gegner abgerufen. Nun beginnt mit den Playoffs  eine neue Zeit und wir können uns für die Erfolge nichts mehr kaufen.“

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