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Januar 7, 2026
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Haie-Quartett für die Olympischen Spiele nominiert

Haie-Kapitän Moritz Müller wurde von Bundestrainer Harold Kreis für die Olympischen Spiele nominiert. Foto: Denis Wroblewski

Köln | Kari Jalonen ließ sich auf der Fahrt nach Ingolstadt nicht lumpen. Nach dem 4:2-Erfolg seiner Kölner Haie bei den Nürnberg Icetigers ließ der Chefcoach zu seinem 66. Geburtstag auf die drei errungenen Punkte eine Kiste Bier springen. Zuvor hatte sein Team dem Jubilar nach der Besprechung vor der Begegnung in Franken ein Ständchen gesungen.

  • Kölner Haie treffen am Freitag auf die Ingolstadt Panther
  • Vier Spieler der Kölner Haie für die Olympischen Spiele nominiert
  • Kapitän Moritz Müller spielt seine dritten Olympischen Spiele

Doch das Bier war nicht alles, was Jalonen seiner Mannschaft spendierte. Nach der Ankunft in Ingolstadt, wo der KEC am Freitagabend zum Topspiel bei den Panthern antritt, gab der Finne den Mittwoch frei.

Spieler der Kölner Haie nutzen freien Tag

Seine Jungs nutzten die Freizeit, um in der Therme und Sauna zu regenerieren oder eine Fahrt nach München zu machen. Einfach mal die Seele baumeln lassen und den Akku aufladen nach zuletzt anstrengenden und sehr erfolgreichen Wochen.

Denn der Vizemeister ist weiterhin die Mannschaft der Stunde in der Deutschen Eishockey Liga. Zehn Spiele in Folge gingen die Kölner als Sieger vom Eis und vergrößerten als Spitzenreiter den Vorsprung auf den aktuellen Tabellenzweiten, die Straubing Tigers, auf neun Punkte.

„Wir hatten zuletzt einige Änderungen im Kader und damit auch in den Reihen, aber es funktioniert alles“, erklärte Frederik Storm nach dem dritten Saisonsieg über die Icetigers. „Es war ein sehr intensives Spiel, beide Mannschaften hatten gute Möglichkeiten. Felix Brückmann im Tor hat ein sehr gutes Spiel gemacht und uns geholfen, die Punkte zu holen.“

Quartett der Kölner Haie für Olympia nominiert

Der Däne hatte aber nicht nur den Dreier zu bejubeln, Storm wurde wie seinen Kollegen Patrick Russell, Kapitän Moritz Müller und Parkier Tuomie am Mittwoch eine besondere Ehre zuteil. Das Haie-Quartett wurde für die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d`Ampezzo (6. – 22. Februar) nominiert.

„Ich freue mich sehr auf die Spiele in Mailand. Die Olympischen Spiele sind eines der größten Turniere und für mich das größte Ziel, was man als Sportler erreichen kann. Bei Olympia herrscht zudem eine ganz besondere Stimmung. Es erfüllt mich mit Freude, erneut Teil des dänischen Olympia-Teams sein zu dürfen“, sagte Storm.

Auch Landsmann Russell ist begeistert und fiebert Olypia entgegen. Es ist immer etwas Besonderes, sein Land vertreten zu dürfen, insbesondere bei den Olympischen Spielen. Wir hatten vergangenes Jahr eine gute WM mit der Dänischen Nationalmannschaft und es wird schön, mit dem Team wieder zusammenzukommen. Es wird schön, gegen die besten Spieler der Welt zu spielen und sich mit ihnen messen zu können.“

Deutschland trifft bei Olympia auf Dänemark

Der in Köln mit 22 Toren zum Topstürmer aufstiege Russell, trifft mit Dänemark gleich zum Auftakt des Eishockeyturniers (12. Februar, 21.10 Uhr) auf die deutsche Mannschaft mit Tuomie und Müller. Die weiteren Gegner lauten zunächst Lettland und die USA. Während das Haie-Urgestein bereits zum dritten Mal bei den Spielen auflaufen darf, ist es für Tuomie eine Premiere.

„Als ich den Anruf von Bundestrainer Harold Kreis bekommen habe, konnte ich es zunächst nicht wirklich glauben. Es ist eine sehr große Ehre für mich. Meine Familie wird beim Turnier auch vor Ort sein. Dieses Erlebnis mit ihnen teilen zu können, macht es umso schöner“, so der Nationalstürmer.

Für Müller wird es nach der Silbermedaille 2018 in Pyeongchang ein weiteres Highlight in seiner besonderen Karriere. „Ich freue mich schon sehr auf meine dritten Olympischen Spiele, dazu die ersten in Europa. Es ist etwas Besonderes für mich, dass das Turnier so nah an der Heimat ausgetragen wird und meine Familie vor Ort dabei sein kann. Dazu hat dieses Turnier mit der Teilnahme der NHL-Spieler nochmal einen besonderen Glanz, sich mit den Besten der Besten zu messen. Da mit 39 Jahren nochmal dabei sein zu dürfen, freut und ehrt mich sehr.“

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