
Schwenningen / Köln | Die Kölner Haie haben einen perfekten Start ins Playoff-Viertelfinale gefeiert. Der souveräne Hauptrundensieger gewann bei den Schwenninger Wild Wings mit 1:0 und wurden so ihrer Favoritenrolle gerecht.
- Kölner Haie gewinnen bei den Schwenninger Wild Wings
- Kölner Haie holen sich den ersten Playoffsieg
- Oliwer Kaski ist der Matchwinner für die Kölner Haie
Aber es war ein hartes Stück Arbeit, ehe der fünfte Erfolg im fünften Duell gegen die Schwarzwälder eingetütet war. Denn vor 5.135 Besuchern in der ausverkauften Helios-Arena war der Tabellenneunte lange ebenbürtig, scheiterte aber immer wieder an Janne Juvonen, der gleich zum Start in die Meisterrunde einen Shutout bejubeln durfte.
Moritz Müller zeigt sich zufrieden mit der Leistung
„Wir sind total cool geblieben und haben die Führung über die Runden gebracht. Es war eine reife Leistung und haben verdient gewonnen. Wir haben die Balance gefunden“, sagte Haie-Kapitän Moritz Müller zufrieden.
Nach zehn Tagen Pause konnte Cheftrainer Kari Juvonen komplett aus den Vollen schöpfen. So mussten mit Tobias Ancicka, Markus Nutivaara, Sten Fischer, Tanner Kero, Marco Münzenberger und Ryan MacInnis gleich ein halbes Dutzend Spieler auf der Tribüne Platz nehmen.
Es entwickelte sich von Beginn an eine umkämpfte Partie, beide Mannschaften gingen hohes Tempo, vermieden aber zunächst das große Risiko.
Kölner Haie haben Glück mit dem Videobeweis
In der fünften Minute jubelten die Hausherren, nachdem der Puck im Kölner Kasten lag, doch die Unparteiischen Andris Ansons und Andreas Huberentschieden nach Videobeweis auf kein Tor, da Tylor Spink im Torraum Haie-Torwart Janne Juvonen zu Fall gebracht hatte.
Oliwer Kaski trifft für die Kölner Haie
Acht Minuten später durfte dann der mitgereister Kölner Anfang feiern. Verteidiger Oliwer Kaski hatte einen seiner berüchtigten Schlagschüsse abgelassen und die Scheibe flog an Freund und Feind vorbei ins Tor. Schlussmann Joacim Eriksson sah dabei nicht besonders glücklich aus.
Ein Treffer, der dem Hauptrundensieger in die Karten spielte. Denn so konnten die Haie aus einer verstärkten Defensive agieren und die Wild Wings kommen lassen. Nate Schnarr verpasste den zweiten Gäste-Treffer, der Stürmer scheiterte mit seinem Direktschuss am linken Pfosten des Schwenninger Tores. Im zweiten Abschnitt fand Patrick Russell in Ericsson seinen Meister.
Aber auch die Wild Wings hatten offensiv Möglichkeiten. Jedoch gelang Will Weber nicht der Ausgleich, da er nur die Eisenstange des Kölner Gehäuses traf. Trotz des Rückstandes war der Tabellenneunte in vielen Phasen ebenbürtig und verlangte dem KEC alles ab.
Janne Juvonen rettete die Kölner Haie
Sie trafen aber zum Glück nicht ins Tor. Die beste Chance hatte Alexander Karachun in der letzten Minute, doch Juvonen rettete seiner Mannschaft den knappen Vorsprung und bewies einmal mehr, warum der Finne Spieler des Jahres geworden ist.
„Juvo war immer da, wenn wir ihn gebraucht haben“, lobte Müller seine Nummer eins. Juvonen blieb bereits zum sechsten Mal in der Spielzeit ohne Gegentor.
Auch Kaski freute sich über den Erfolg: „Es war ein enges und intensives Spiel. Einfach ein schwieriges Spiel für uns, aber wir haben ein Tor geschossen und gewonnen. Das zählt“, sagte Kaski erleichtert. „Wir waren froh, dass wir in Führung gegangen sind und den Vorsprung über die Zeit gebracht haben.