
Köln | Die Lage ist ohnehin angespannt.
Die gereizte Stimmung rund um den Globus wegen des Konflikts im Nahen Osten spürt man über Ostern nun auch in Köln.
Denn koeln0221 erlebte hautnah und unmittelbar vor Ort Übergriffe im Zuge einer Iran-Demo am Hauptbahnhof mit. Polizei-Beamte mussten Unruhestifter wegen drohenden Übergriffen fixieren und rechtzeitig vom Treiben ausschließen.
Hintergrund der Ereignisse rund um den Hauptbahnhof: Demonstrierende protestierten gegen das Regime in der iranischen Hauptstadt Teheran, erinnerten so u.a. an das Schicksal von Akbar (Shahrokh) Daneshvarkar und Mohammad Taghavi Sangdehi, die laut Amnesty International am 30. März 2026 im Geheimen hingerichtet worden waren.

Am 31. März folgten die Hinrichtungen von Babak Alipour und Pouya Ghobadi.
Berliner Verein mit Statement zu Hinrichtungen im Iran
Vom Berliner „Verein Freunde in der Not e.V.“, der im Protest in Köln aktiv ist, heißt es in einem öffentlichen Statement in den sozialen Netzwerken: „Das Teheraner Regime demonstriert seine ganze Menschenverachtung, indem es das Kriegsgeschehen ausnutzt und immer mehr politische Gefangene ermorden lässt. Weltweit rufen Menschenrechtler zum verstärkten Einsatz auf, um die Hinrichtungen im Iran zu stoppen.

Die Teheraner Diktatur setzt massiv Hinrichtungen als Unterdrückungsinstrument ein, um die aufbegehrende Bevölkerung einzuschüchtern. Innerhalb von sechs Tagen hat das iranische Regime sechs im Iran und international bekannte Menschenrechtsaktivisten hinrichten lassen.“
Man will an diesem Tag die Gelegenheit nutzen, um auf die bevorstehenden Exekutionen in der Ferne mit Reden, heftigen Gesten, Gesängen und Transparenten aufmerksam zu machen und ein Zeichen des Protests gegen die aus der Kontrolle geratenen, fürchterlichen Maßnahmen setzen.