
Köln | Nicht mehr lange und es heißt wieder: Derby-Time im RheinEnergieSTADION!
Zum nächsten Heimspiel der Geißböcke reist der verhasste Rivale Borussia Mönchengladbach an.
Und der ewige Klassiker wirft bereits jetzt, angesichts der Krise beim FC mit nur zwei lächerlichen Siegen aus 16 Partien (!), seine Schatten voraus.
Rekordnationaler Lothar Matthäus zumindest unkte bereits bei Sky mit Blick auf die beiden nächsten Kölner Spiele in Hamburg und eben gegen BMG: „Es sind zwei unmittelbare Konkurrenten – zumindest einer, meine Borussia aus Mönchengladbach, die da in zwei Wochen nach Köln muss – übrigens an meinem Geburtstag. Das könnte ein Schicksalsspiel sowohl für den einen als auch für den anderen werden.“
Lothar Matthäus sieht 1.FC Köln am Scheideweg
Denn Coach Lukas Kwasniok ist angezählt! Der FC muss sich nach den letzten Ergebnissen klar nach unten in der Tabelle orientieren.
1990-Weltmeister Matthäus sieht die Truppe aber spielerisch nicht als Absteiger, heute nach dem 1:2 gegen den BVB das Positive hervor: „Sie waren gleichwertig, teilweise auch mit einem Mann weniger – und deswegen stellt sich die Frage gar nicht nach dem Trainer für mich, weil die Mannschaft bis zur letzten Minute das zeigt, was der Kölner Fan auch sehen will: Kampf, Kampf, Kampf, Hingabe. Und das ist auch Kwasniok. Dass er vielleicht den einen oder anderen Fehler gemacht hat, ist was anderes, aber die Mannschaft und der Trainer zeigen mir eine Einheit.“
Bei zwei Pleiten allerdings könne sich der Wind schnell drehen.
„Würdest du auch bei dieser Meinung bleiben, wenn die für Köln außerordentlich wichtigen Spiele in Hamburg und Gladbach schiefgehen sollten?“, wollte der Sky-Mann erfragen. Lothar, der sich im RheinEnergieStadion wieder volksnah gezeigt hatte und manches Kunststück am Spielfeldrand mit dem Ball vollführte: „Dann sieht es anders aus!“.
Klar ist: In Hamburg und im Derby muss Köln wieder Zählbares holen, sonst scheint die Ära Kwasniok nach nur wenigen Monaten am Geißbockheim wieder besiegelt zu sein.