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FC-Flop kickte für Mount Everest-Klub – neuer Absturz!

Köln | Die Fußballwelt ist groß!

Er galt als Riesentalent in seiner Heimat, trug den Hahn auf der Brust an der Seite von französischen Superstars wie Weltfußballer Ousmane Dembelé.

Doch die große Karriere gelang Vincent Koziello (30) nicht. Beim FC scheiterte der untersetzte Techniker in seiner Zeit von 2018-2021 am Geißbockheim (26 Einsätze/1 Tor), tingelte anschließend durch Belgien. Und kam zuletzt in Nepal unter.

Im französischen Portal „After FC“ auf RMC sprach Koziello, der in seiner Laufbahn immer wieder von Verletzungen angeblich zurückgeworfen wurde und sich selbst bedauernswerterweise im Weg stand, nun über sein sechswöchiges Abenteuer am Fuße des Mount Everest aus dem vergangenen Herbst.

Vincent Koziello kickte für Katmandu in Nepal

Der Dribbler, der die letzten beiden Sommer unter der Schirmherrschaft der UNFP (Union der französischen Profifußballer) für vereinslose Spieler verbrachte: „Ich bekam über einen Berater einen Anruf von einem belgischen Trainer. Er sagte: ‚Hör zu, Vincent, ich übernehme ein Team in Nepal. Das Turnier dauert anderthalb Monate. In zwei Monaten bist du wieder zu Hause in Frankreich. Komm und spiel ein paar Spiele, und dann sehen wir weiter.‘“

Gesagt, getan.

„Tägliches Training ist gut, aber an den Wochenenden fragt man sich schon, was man da eigentlich macht … Ich trainiere und bin Profifußballer, um Spiele zu bestreiten. Ich habe das wahnsinnig vermisst“,so der Ex-FC-Flop, „Ich sah in ihm einen seriösen Menschen mit umfangreicher Auslandserfahrung. Er war vor mir in Nepal, was mich etwas beruhigte. Ich ging an die Sache als neue, persönliche Erfahrung heran. Ich wollte endlich wieder offizielle Spiele bestreiten und bin sehr glücklich darüber.“

Koziello sah das Ganze pragmatisch: „Ich sagte mir, selbst wenn es in Nepal wäre, würde ich zumindest regelmäßig spielen, da die Spiele ja in kurzen Abständen stattfinden würden. Ich hatte keine Zweifel an meiner Spielstärke, aber es war schön, es zu realisieren. Ich dachte auch, es könnte mir Türen in Asien öffnen. Jede Erfahrung ist wertvoll, und ich bin sehr zufrieden mit meiner Zeit dort.“

Die Umstände des Engagements waren, gemessen an europäischen Standards, kurios. „Die Klubs liegen etwas im Streit mit ihrem Verband weil sie die nepalesische Liga boykottieren wird dieses sechswöchige private Turnier von einem Veranstalter organisiert. Alle Teams sind während des Wettbewerbs in einem Hotel untergebracht und dürfen sechs ausländische Spieler einsetzen.“

Der 29-jährige Franzose spielte für die Kathmandu Rayzrs FC unter Coach Patrick De Wilde, erzielte in den fünf Spielen laut Statistik auch ein Tor.

„Das Training war etwas schwierig, da es an Infrastruktur mangelt, aber das Stadion war für Spiele völlig ausreichend. Auch wenn das Niveau nicht europäisch ist, ist es immer noch Fußball. Technisch begabte Spieler findet man überall; die Mannschaft war eher taktisch schwächer“, so Koziello.

Seither hat er keinen neuen Klub gefunden, auch, weil nach der Rückkehr die Achillessehne tragischerweise in einem Testspiel riss.

Laut des Portals bleibe er aber trotz des neuerlichen Absturzes positiv: „Ich fühle mich gut. Ich denke, ich bin viel besser als zu meiner Zeit in der Ligue 1: Ich habe ein besseres Spielverständnis, bin technisch und taktisch stärker“, betont er. „Körperlich hatte ich leider einige Verletzungen, die mich immer wieder zurückgeworfen haben. Aber wenn ich mich körperlich fit fühle, kann ich meine volle Form wiederfinden.“

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