
Köln | Ergreifende Momente am Donnerstag auf dem Nordfriedhof in Käln-Weidenpesch.
Denn hier, unter immenser Teilnahme der Fanszene des 1.FC Köln, wurde mit Ritchie Oermen ein beliebter und bekannter Anhänger im Vorfeld der Partie bei Eintracht Frankfurt beigesetzt.
Ritchie, wie man ihn liebevoll nannte, erlag den Folgen eines Gehirntumors. Er wurde leider nur 58 Jahre alt.
Er war einer der Streetfighter der ersten Stunde und Red Army-Haudegen, schaute bis zuletzt die FC-Spiele mit den Jungs aus dem Norden im RheinEnergieSTADION und hatte die Reise bewundernswert gelassen angetreten.
Es sind schwere Tage für Fanszene des 1.FC Köln
Dementsprechend bewegend war laut Teilnehmern die Zeremonie am Donnerstag Morgen in Weidenpesch.
In der Trauerhalle auf der Anlage vom Nordfriedhof durfte die Nordkurve, wo der Biker-Freund seinen angestammten Platz innehatte, natürlich nicht fehlen.
Ein Schnappschuss vom Heimspiel neulich, als ein Banner der Fans an den verstorbenen Freund und treuen Weggefährten mit den Worten „Ruhe in Frieden Ritchie“ erinnerte, war im Rahmen neben dem weißen Hennes-Geißbock, flankiert von vielen Kränzen und überdimensional großen Kerzen, platziert.
Es sind schwere Tage für die Fanszene des FC! Nicht nur sportlich wegen des Abstiegskampfs und des Chaos um die Entlassung von Pannen-Coach Lukas Kwasniok, sondern vor allem wegen der menschlichen Verluste.
Erst am Montag war der junge Südkurven-Vorsänger Nicolas, der überraschend an einem Herzleiden unmittelbar vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach verstorben war, in Siegburg beigesetzt worden.
Für die Familie des WH-Aushängeschilds kann im Netz noch über einen Spendenaufruf Geld gesammelt werden. Anbei der Link.
https://www.gofundme.com/f/ein-herz-kampft-und-wir-alle-mit