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Februar 25, 2026
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FC-Fan (†20) tot: Herr Staatsanwalt, warum läuft der Täter frei herum?

Köln | Es war eine würdige Urnenbeisetzung mit unfassbar großer Anteilnahme. Die Trauerzeremonie für den getöteten FC-Fan Fabrice R. (†20) auf dem Friedhof Merkenich, über die koeln0221 exklusiv berichtete, bewegte unzählige Kölner.

Die Trauerhalle in rot und weiß glich geradezu einem Fan-Altar, selbst der Geißbock war trauervoll geschmückt. Die Frage nach dem „Warum“? indes – sie bleibt.

Keine Fluchtgefahr: Täter bleibt auf freiem Fuß

Dass der asoziale Täter, der den jungen Mann unvermittelt aus dem Leben geprügelt hatte, noch dreist frei mit Kind und Kegel durchs Veedel spazieren darf, als sei offenbar nichts gewesen, sorgt für kollektives Kopfschütteln und Entgeisterung.

Vor allem für die Angehörigen wie den Vater von Fabrice und seine Freundin Alisha, die die Tat ja mit eigenen Augen miterleben mussten, muss das ein weiterer Schlag ins Gesicht sein.

Wie ist das aus Betroffenen-Sicht nur möglich?

Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer klärt auf unsere Nachfrage zum Stand der Ermittlungen gegen den Mann auf: „Gegen den Beschuldigten besteht der Anfangsverdacht der Körperverletzung mit Todesfolge, nicht wegen Totschlags. Dies deshalb, weil derzeit keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der eine Schlag mit Tötungsvorsatz ausgeführt worden ist.

Es wird jedoch untersucht, ob der Beschuldigte sich den Tod des 20-jährigen aufgrund einer vorangegangenen Körperverletzung – dem Schlag – als fahrlässige Folge zurechnen lassen muss. Zu diesem Zweck hat die Staatsanwaltschaft die Obduktion des Leichnams veranlasst.“

Bremer gibt weiter Auskunft: „Todesursächlich war offenbar der Schlag und der darauf folgende Aufprall des Kopfes des Geschädigten auf den Boden. Konkrete Hinweise auf eine Notwehrsituation haben sich bislang nicht ergeben.

Die Beantragung eines Haftbefehls zur Sicherung der Durchführung des Verfahrens scheidet aus, weil keiner der gesetzlich zwingend vorgeschriebenen Haftgründe, z.B. Fluchtgefahr, vorliegt. Weiteres kann ich derzeit mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht mitteilen.“

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