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März 15, 2026
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Emotionaler Süper-Abend: „Keiner kann Hans je kopieren!“

Schöner Rahmen im Dom im Stapelhaus.

Köln | Was für eine würdige Atmosphäre! Was ein schöner Rahmen im Dom im Stapelhaus!

Beim Hans Süper-Special zum 90. Geburtstag der Kölner Karnevals-Ikone (15. März) lag bei „Loss mer schwade“ die Nostalgie geradezu in der Luft.

Denn bei Moderator Robert Greven kamen viele Weggefährten und Freunde der im Alter von 86 Jahren verstorbenen jecken Ikone zu seinem Gedenken in der Altstadt beim Köln-Talk zu Wort.

Den Anfang machte Süpers tapfere Witwe Lydia, die an der Seite ihrer charmanten Freundin Monika Schweden am Mikro saß und mit vielen Beispielen intime Einblicke über den Privatmann Hans Süper gab.

Nicht nur, wie er als Musiker war, wie sie gemeinsam abends musizierten und „der Ahle Mann“ sein Lieblingslied war, auch, wie ihm später als Angler die Kräfte etwas fehlten und Lydia die Fischer tragen helfen musste. Und er die von ihr aus der Bäckerei eigens mitgebrachten noch warmen Brötchen in der Tüte den Fischen vorwarf.

Trost nach Tod: Lydia Süper dankt Freund Christian Krath

Für Reiner Hömig und Christian Krath war Süper – wie auch Tommy Engel – ein komplizierter wie herzlicher Ausnahmevirtuose, „den niemand je kopieren könne“. Nie habe er dasselbe gespielt, jede Interpretation einer Melodie des „Autodidakten“ Süper sei geradezu einmalig gewesen.

Mit Stefan Dahm saß ein Vertreter der jüngeren Künstlergeneration in der Runde und erzählte in bestem kölschem Dialekt, warum er Häns noch zu Lebzeiten so verehrte und auch kennenlernen durfte.

Süpers langjähriger Weggefährte und Erdmännchen-Größe Manfred Eupen war eigens gekommen und plauderte aus dem Nähkästchen. Die originale Jacke des Mandolinen-Königs hatte er gar dabei.

Sehr menschlich berührend wurde es, dass Lydia sich bei Christian Krath tief bedankte, der buchstäblich bis zuletzt im Krankenhaus an ihrer und Hans´ Seite gewesen war, als er im Dezember 2022 verstarb und sich aufrichtig um sie kümmerte.

„Man kann sich nicht vorstellen wie das ist. Wenn du nach Hause kommst, es still ist, dein Mann verstorben ist“, so Lydia, „Und in den Medien alles steht, aber du alleine bist. Danke, Christian, dass du für mich da warst!“

Tränen der Rührung und der Freude.

Denn spontan ergab es sich auch in der Fragerunde, dass beim Süper-Abend Renate Baum spontan in ihre Rolle als „De Putzfau vum Rotehus“ schlüpfte und zur Freude der Zuhörer – darunter viele bekannte Gesichter aus der kölschen Stadtgesellschaft – und dem begeisterten Greven eine Kostprobe gab.

Gemeinsam stimmt das Stapelhaus um Inhaber Frank Markus dann noch „Drink doch ene mit“ an.

Ein passend schönes Ende eines Abends, den man hoffentlich noch lange in Erinnerung halten wird. . .

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