
Köln | Mehr Karneval geht nicht!
Samba, Samba! Schon am Aschermittwoch – trotz des Sessions-Marathons in den Knochen – setzte sich ein Tross aus Köln in Richtung Zuckerhut in Bewegung. Raus aus dem Regen und Schneematsch – ab in die Sonne!
Hintergrund: Bereits zweimal waren bereits Protagionisten der LIESA (Unabhängige Liga der Sambaschulen von Rio de Janeiro) in Köln zu Gast. Nun findet der „Gegenbesuch“ in Gestalt einer Delegation mit vielen Ex-Trifoliums-Vertretern und hochrangigen Offiziellen statt.
Heißt: Die kölschen Oberjecken feiern in Rio jetzt den Karneval einfach weiter!
Kölner Festkomitee auf Gegenbesuch in Brasilien
Denn ein Termin jagt in Rio de Janeiro den anderen. „Die ersten repräsentativen Termine der Reise des scheidenden Festkomitee-Präsidenten Chris Kuckelkorn mit Kölner Karnevalisten zur Besiegelung der Partnerschaft zwischen der LIESA und dem Festkomitee Kölner Karneval liegen bereits hinter uns“, so FK-Sprecher Michael Kramp.

Und weiter: „Am Donnerstagabend gab es einen Empfang beim Deutschen Generalkonsul in Rio, Jan Freigang. Freitag Abend stand ein Besuch bei der LIESA, dem Bürgermeister von Rio und anderen offiziellen Vertretern der Stadt auf dem Programm. Für Samstagnacht ist ein Besuch beim Finale der Sambaschulen im Sambadrom von Rio de Janeiro geplant.“

Von der „Colonia-Fraktion“ begeistert: Samba-König Milton Cunha, brasilianische Karnevalsikone und Kommentator. „Die bunten Kostüme und die Musik sind in Köln wie in Rio nur das, was der Zuschauer sieht. Mit den Gästen aus Köln wollen uns darüber austauschen, was hinter den Kulissen passiert und wie wir uns elf Monate auf die tollen Tage vorbereiten. Da hat ein spannender Austausch schon begonnen“, sagte die gelb kostümierte Tollen-Legende.

Auch happy: Der Konsul! Jan Freigang, Deutscher Generalkonsul in Rio de Janeiro sagt über den Besuch aus der Heimat: „Der Karneval steht für Gemeinschaft, Kreativität und Vielfalt – das zeigen Köln und Rio gleichermaßen. Beide Städte zeigen ganz besonders, wie Karneval die Kultur, die wirtschaftliche Dynamik und den gemeinschaftlichen Zusammenhalt stärken kann. ”