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Mai 18, 2026
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Brücken-Zoff: CDU legt nach – Dezernent gerät unter Druck!

Köln | Neues vom Flachsrosterweg!

Denn nun schaltet sich auch die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln in das Gerangel um den verkündeten wie umstrittenen Brückenrückbau von Köln-Höhenhaus (wir berichteten mehrfach) ein.

Und watscht auf gut deutsch gesagt den zuständigen Dezernenten Alcan Egerer ab.

Kritik an der Verwaltung wird immer lauter

Die Stadtverwaltung hatte den Rückbau der Brücke „Am Flachsrosterweg“ verkündet, da eine Behelfsbrücke für den Kfz-Verkehr, wie sie die Bezirksvertretung Mülheim beschlossen hatte, nach Darstellung der Verwaltung nicht mehr umgesetzt werden könne.

Eric Haeming, CDU-Ratsmitglied für Mülheim, wird dazu in einer Pressemitteilung (18. Mai 2026) zitiert: „Die Bezirksvertretung Mülheim hat hier völlig richtig gehandelt. Sie hat die Sorgen der Menschen vor Ort ernst genommen und sich für eine Lösung ausgesprochen, die auch den Autoverkehr berücksichtigt.

Diesen Beschluss jetzt faktisch ins Leere laufen zu lassen, ist ein fatales Signal an die Bezirke und an die Bürgerinnen und Bürger. Wer eine Brücke abreißt und den Ersatz auf das Jahr 2032 verschiebt, greift massiv in den Alltag der Anwohnerinnen und Anwohner ein. Die Priorität im Verkehrsdezernat muss doch sein: erhalten, erneuern, verbinden, nicht verengen, erschweren und vertrösten.“

Und: Stefan Götz, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln, ergänzt: „Wenn das Verkehrsdezernat Geld für die Brücke ‚Am Flachsrosterweg‘ braucht, dann hätten wir da einige Vorschläge: Man könnte auf die teuren Gutachten zur Einspurigkeit der Mülheimer Brücke sowie der Luxemburger Straße verzichten und man könnte den einspurigen Rückbau der Kölner Straße stoppen.

Dann wäre sehr schnell Geld da für echte Verkehrsinfrastruktur statt für den Rückbau einer wichtigen Brücke. Schließlich geht es um die verkehrliche Anbindung der Siedlung Schönrath, in der rund 3500 Menschen leben. Das Verkehrsdezernat wäre gut beraten, endlich Geld in funktionieren Infrastruktur zu investieren, anstatt in immer neue Rückbau-Projekte.“

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