
Köln | Die furchtbare Tat schockierte ganz Köln und weit über die Stadtgrenzen hinaus. Deutschlandweit berichteten diverse Medien. „Aktenzeichen XY… ungelöst“ widmete dem rätselhaften Fall einen eigenen, ganzen Betrag. Die feigen, niederträchtigen Täter sind indes bis heute nicht ermittelt und laufen frei herum.
Und nun scheint das Schicksal des in seiner Hahnwald-Villa im Oktober 2024 getöteten „California Sun“-Unternehmers Phil Giesen (†74) in Vergessenheit zu geraten.
User stören sich am Zustand vom Grab von Phil G.
Zumindest nach Ansicht einiger Hater im Netz, die aktuelle Fotos der Grabstätte des erschlagenen „Kölner Sonnenkönigs“ auf dem Friedhof Melaten unter der Überschrift: „Wenn ich hier vorbeikomme, gruselt es mir immer ein wenig“ abwertend und übergriffig kommentierten.
Denn aus deren Sicht wirkt das schlicht gehaltene Grab des früheren Millionärs und Lebemanns mit grauem Stein, Kreuz und Blumenkübel daneben heruntergekommen und einfach unwürdig. „Damit uns das nicht passiert, kriegt meine Mom eine Seebestattung.. und ich auch. Grabpflege ist heute nicht mehr so, wie es frühere Generationen gehalten haben“, kommentiert eine Userin mit schwacher Orthographie beispielhaft.
Die Debatte und Spekulationen darüber, warum das Grab heute ao aussieht wie es aussieht, arteten aus Sicht der Administratoren der Seite schließlich schier aus, sodass sie Konsequenzen zogen: „Wir haben mehr als 20 Kommentare gelöscht und auch einige Mitglieder zur Ausgangstüre begleitet, das geht gar nicht. Wir haben als Besucher nicht das Recht, die Pflege und den Zustand der Grabstätte zu kritisieren.“
Und weiter: „Auch negative Kommentare oder fragwürdige Äußerungen gehören hier nicht hin, das Gleiche gilt natürlich für verbale „Angriffe“ unter den Gruppenmitgliedern. Bitte bleibt in Euren Kommentaren freundlich und sachlich, die Geschichte, die sich hier verbirgt, ist traurig genug.“
In der Tat. Und lebendig wird der „Sonnenkönig“ durch alle Diskussionen und die Schmäh-Kommentare erst recht nicht mehr. . .