
Köln | Es schneit am Sonntag Abend in Köln. Der Deutsche Wetterdienst haut wegen Windböen eine Warnmeldung für Rosenmontag heraus. Die Prognose also verheißt nichts Gutes. Doch die Oberjecken sind auf Zack. . .
In einer Mitteilung an die Mitglieder informiert das Festkomitee Kölner Karneval Sonntag Nachmittag die Beteiligten des Rosenmontagszugs – und gibt Entwarnung: Der Zoch kann – Stand jetzt – wie geplant losziehen!
Kölner Festkomitee mit wichtiger Mail an Mitglieder
„Nach derzeitigem Stand kann der Kölner Rosenmontagszug trotz zum Teil schlechter Wetterprognose uneingeschränkt stattfinden. Allerdings sollten sich alle Teilnehmer und Besucher auf schauerartigen starken Regen bereits in der Nacht und Temperaturen von 7° einstellen“, hieß es, „Ab dem Mittag sind auch einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Wir bereiten uns vorsichtshalbar auch auf stärkere Winde vor, auch wenn das derzeit nach allen vorliegenden Wetterinformationen unwahrscheinlich ist, erklärt Zugleiter Marc Michelske.

Und weiter: „Unser Konzept für den Kölner Rosenmontagszug ist für verschiedene Wetterszenarien ausgelegt und ziemlich flexibel. Daher sind wir derzeit sehr zuversichtlich, den Zoch ohne größere Einschränkungen durchführen zu können Das Festkomitee wird die Wetterlage natürlich weiter beobachten.“
Die gespannt in den Himmel und in die Wetter-Apps schauenden Jecken entlang der Strecke können dem bunten, frivolen Treiben also relativ entspannt entgegensehen. Wie sieht die Zugfolge aus?
Auf Präsident Christoph Kuckelkorn (I) und die Blauen Funken folgt Zochleiter Michelske, dann die Schlenderhaner Lumpe (3). Weitere Größen: Die Grossen Braunsfelder starten im Wagen 7, die Altstädter auf 14, die Luftflotte auf 24, De Kölsche Madämcher auf 45A, Kasalla auf 49A vor den Goldenen Jungs (54), der FC ist auf Wagen 67 dabei und die PG bildet auf 73 mit Prinz Niklas I. (74) das Zochende.