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Februar 6, 2026
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Suchtzentrum-Plan im Rat durch: So reagieren die Gegner!

Köln | Der Planungsbeschluss für das Suchthilfezentrum im Pataleonsviertel ist durch, das hat die Sitzung des Stadtrats am Mittwoch ergeben.

Doch die Gegner der anvisierten Verlagerung der Einrichtung vom Neumarkt an den Perlengraben, die am Rathaus mit einem stillen Protest vor Ort ihre Haltung kurz vor der Sitzung bekundeten, kündigen eine Fortsetzung ihrer Proteste dagegen an.

Neumarkt-Debatte: Veedel-Aktivisten geben nicht auf

„Wir alle wissen, die Verwaltung plant schon längst. Deshalb war der heutige Planungsbeschluss letztlich nur eine formale Entscheidung. Er konnte so gut wie nicht mehr ausbleiben“, heißt es in einer Mitteilung der IG Pataleonsviertel an ihre Mitglieder, „Zu viele Beteiligte hätten andernfalls öffentlich ihr Gesicht verloren. Das war absehbar und kein Zeichen dafür, dass unsere Arbeit wirkungslos gewesen wäre. Im Gegenteil, jetzt beginnt die entscheidende Phase. Der eigentliche Baubeschluss steht voraussichtlich erst in der Ratssitzung am 12. Mai auf der Tagesordnung. Bis dahin liegt ausreichend Zeit vor uns, in der wir Einfluss nehmen können und werden darauf konzentrieren wir uns jetzt.“

Denn viele Fragen seien bis jetzt noch offen und völlig ungeklärt, gerade was die Transparenz angehe: „Bis heute ist nicht offen gelegt worden, nach welchen Kriterien aus ursprünglich 13 geprüften Standorten ausgerechnet der Perlengraben als angeblich alternativloser Standort ausgewählt wurde.“

Der Vorstand um Andi Zittlau gibt sich daher kämpferisch und trotzig. Das Veedel will die sogenannte „Drogenbude“ vor der Tür nicht hinnehmen, das Echo der letzten Wochen für die Versammlungen und Straßendemo hätten Mut gemacht.

„Wir haben in den vergangenen Wochen bereits sehr viel erreicht. Das heute fraktionsübergreifend mit einem Ergänzungsantrag zusätzliche Kriterien in den Beschluss aufgenommen wurden, ist kein Zufall. Es ist das direkte Ergebnis unseres anhaltenden Drucks unserer Sachlichkeit und unseres Engagements“, schreibt der Vorstand um Zittlau.

Und weiter: „Ohne uns gäbe es diese eigentlich selbstverständlichen Kriterien nicht. Darauf können wir stolz sein. Lasst euch von der heutigen Formalie nicht verunsichern, sie ist kein Endpunkt, sondern ein Zwischenschritt In den kommenden Wochen werden wir unsere Arbeit weiter intensivieren, mit Informationen, Vernetzung, fachlicher und rechtlicher Prüfung sowie mit klarer Präsenz. Wir können noch sehr viel bewegen. Jetzt geht unser Engagement nicht zu Ende. Jetzt beginnt es erst richtig.“

Was auch immer das heißen mag. . .

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