
Köln | Der Mann ist lebendige kölsche Musikgeschichte, seine Stimme kennt jede(r) in der Domstadt und ist überall gern gehört.
Und er zieht sein Bühnenprogramm als Frontmann von Brings Jahr für Jahr durch. Doch so fit wie in dieser Session hat man Peter Brings wohl noch nie gesehen.
Für Peter Brings ist die Bühne das beste Gym
Drahtig, athletisch, null Gramm Fett am Körper! Wo andere eine käseweiße Wanne vor sich hertragen und mit aufgeschwemmten Hamsterbäckchen unrasiert ins Mikrofon hecheln, rockt der frische, fitte Pitter braun gebrannt mühelos eine Show nach der anderen und haut die Hits reihenweise spielend raus.
Was ist das Erfolgsrezept des fidelen Kölschrockers, warum sieht der „Kölsche Jung“ verdammt noch mal so jung aus? „Keinen Alkohol! Viel Schlaf und gesund essen. Mehr ist das nicht bei mir“, sagt der jecke 61-Jährige, den man gut zehn Jahre jünger schätzen könnte, wie ein aktueller Schnappschuss des Barden von unserer Freundin, der Topfotografin des kölschen Fasteleer, Vera Drewke geschossen, zeigt.
Man mag vermuten, das liege an seinen vielen Laufrunden durch den Blücherpark mit Hund und Kopfhörer. „Sport brauche ich in der Session nicht“, sagt Brings dazu nur, „Mir reicht die Bewegung auf der Bühne jeden Abend. Wir sind bis zu fünfmal am Abend auf der Bühne und das jedes Mal dreißig Minuten. Ein besseres Training gibt es nicht.“
Kann man wohl sagen. Ca. 300 Kalorien verbrennt ein Vollblutmusiker wie Pitter bei einem 30-minütigen Gig on stage laut Statistik im Durchschnitt. Die Fans der Kölner Kultband aus Ehrenfeld können sich davon nahezu täglich ein Bild in den sozialen Netzwerken machen, wo Stargitarrist Harry Alfter und Co. Videos der Brings-Auftritte selbst gerne veröffentlichen.
Und da alle fit sind, werden hoffentlich noch ganz viele neue dazukommen!