
Dormagen | Sein Schicksal lässt niemanden kalt, die schreckliche Tat hat in ganz Deutschland für Anteilnahme und Schlagzeilen gesorgt.
Der 14-jährige Dormagener Realschüler Yosef, der durch Messerstiche an einem Waldsee aus dem jungen Leben gerissen wurde, soll symbolisch am Samstag Abend seinen Weg nach Hause finden. Dafür haben Nachbarn, wie koeln0221 exklusiv berichtete, eine Lichterkette angekündigt.
Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld (SPD) hat dafür organisatorisch die Grundlagen gelegt.

Er ruft in den sozialen Netzwerken zur Teilnahme auf. „Die Anteilnahme am Tod des jungen Josef ist sehr groß und überwältigend und viele Menschen wollen jetzt auch etwas tun“, weiß das Stadtoperhaupt.
Und weiter: „Kerstin R. hat für heute einen Trauermarsch organisiert und dazu eingeladen Ab dem Waldsee bis hin zur Unterkunft für die Familie wohnt. Das ist mit der Familie abgestimmt. Wir sind jetzt auch im engen Austausch mit Polizei, Feuerwehr und den anderen Behörden, um das reibungslos zu organisieren. Meine Bitte ist, nutzt die Parkflächen am Schulzentrum und auch am Schützenplatz. Die Salm Raifferscheidt-Allee wird in beide Richtungen gesperrt. Die steht für andere Bereiche zur Verfügung.“
Lierenfeld führt in seinem öffentlichen Aufruf aus: „Ich darf euch bitten, dass das alles kontrolliert geschieht. Ab Montag wird es die Möglichkeit geben auch Spenden auf ein Konto zu überweisen, ohne dass da Gebühren passieren, damit das Geld bei der Familie ankommt. Ich danke allen die hier aktiv sind. Wir werden uns gemeinsam mit den Vereinen und den Schulen abstimmen. Insofern sehen wir uns heute Nachmittag und sicher, dass wir der Familien ein klares Signal setzen können, dass wir denen beisteht. Vielen Dank.“