
Köln | Der Rauch hat sich verzogen. Die Fragen nach dem „Warum“, sie bleiben!
Die Feuerwehr Köln hat nach dem gestrigen Großeinsatz an der Frankenwerft nun am Donnerstag Morgen neue Details veröffentlicht.
„Am Mittwochnachmittag wurde die Feuerwehr Köln um 16:40 Uhr zu einer starken Rauchentwicklung in einem Hotel- und Gaststättenbetrieb an der Frankenwerft alarmiert. Vor Ort zeigte sich eine stark beschädigte zweite Etage nach einer Verpuffung.

🔊 Hilferufe aus dem Gebäude führten zu einer sofortigen Menschenrettung:
➡️ Eine männliche Person wurde lebensgefährlich verletzt gerettet
➡️ Eine weitere Person erlitt leichte Verletzungen
➡️ Eine Einsatzkraft verletzte sich während der Rettungsmaßnahmen
🔥 Durch das schnelle Eingreifen konnte eine Brandausbreitung auf angrenzende Zimmer verhindert werden. Im Anschluss wurde das Gebäude mit Hochdrucklüftern entraucht.
🕕 Gegen 18:45 Uhr wurde die Einsatzstelle zur Ursachenermittlung an die Polizei übergeben.
👩🚒👨🚒 Insgesamt waren rund 60 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.“, hieß es.

Die Polizei Köln meldete sich am Donnerstag Mittag ebenfalls!
„Bei einem Brand in einem Hotel in der Kölner Altstadt am Mittwochnachmittag (7. Januar) ist ein bislang noch nicht identifizierter Mann lebensgefährlich verletzt worden. Drei weitere Personen erlitten leichte Verletzungen.
Nach aktuellem Ermittlungsstand gibt es Hinweise darauf, dass der lebensgefährlich verletzte Mann selbst das Feuer, mutmaßlich in suizidaler Absicht, verursacht haben könnte. Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Personen oder auf eine technische Ursache liegen aktuell nicht vor. Ungeachtet dessen dauern die Ermittlungen zur Ursache und zum Tatmotiv weiterhin an.

Zeugenaussagen zufolge kam es gegen 16:40 Uhr in einem Zimmer des Hotels auf der Frankenwerft zu einer plötzlichen Verpuffung, durch die Fensterscheiben aus dem Rahmen gerissen wurden und ein Brand mit starker Rauchentwicklung ausbrach.
Die betroffene Etage des Hotels ist derzeit aufgrund der Brandschäden nicht bewohnbar.“