
Köln | Wieder mal war er der Wegbereiter. . .
Der FC steht nach dem erlösenden 3:1 (1:0) über Werder Bremen wieder besser in der Tabelle da.
Der direkte Abstieg ist bei neun Punkten Vorsprung auf den Chaos-Vorletzten Wolfsburg glücklicherweise bei nur noch fünf ausstehenden Partien nahezu illusorisch.
Und dass der FC überhaupt in dieser Lage ist, die nächste Saison wohl ebenfalls im Oberhaus anzutreten, daran hat Said El Mala (19) einen maßgeblichen Anteil.
Denn: Auch gegen die Norddeutschen war der Shootingstar der gefährlichste Kölner. Und er übernahm auch erstmals vom Punkt aus Verantwortung, besorgte per Elfmeter die so wichtige frühe Führung für Köln, die man anschließend nicht mehr aus der Hand gab.
Der Treffer war bereits der elfte in der Debütsaison des Außenstürmers. Mit dieser Zahl hat er also auch Lukas Podolski getoppt, der einst in seinem Debütjahr 2003/2004 auf 10 Treffer kam, ehe er mit dem Klub erstmals (von insgesamt drei Mal) abstieg.
Der nächste Meilenstein in der Wertigkeit des von europäischen Topklubs angeblich begehrten Talents El Mala. Und in der Einordnung des gebürtigen Polen Podolski auch ein Fingerzeig.

Bereits Ex-Nationalkeeper und Ex-Vizepräsident Toni Schumacher hatte auf einer Veranstaltung in Köln unter der Woche den stets gern gehypeten „Poldi“ nicht in seine Top 11 der Historie des 1.FC Köln einbezogen.
Zitat laut eines zwei Tage nach dem Event veröffentlichten Berichts im „Express“: „Er gehört für mich nicht dazu. In meiner Mannschaft sind nur Spieler dabei, die mindestens einen Titel mit dem FC geholt haben. Das hat Poldi nicht, denn eine Zweitliga-Meisterschaft zählt nicht für mich. Außerdem hat er nach dem Abstieg den FC verlassen“.
Ob El Mala dagegen dem FC treu bleibt und nicht abhaut?
Mit jedem Tor mehr bis zum Saisonende dürfte dies indes fraglicher werden. Aber freilich auch teurer für die Konkurrenz. . .